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Feuerwehrhaus: Sanierung oder Neubau?

Stützpunktwehr in Friedland Feuerwehrhaus: Sanierung oder Neubau?

Die Frage, ob in Friedland das Feuerwehrgerätehaus im alten Gericht (Amtshaus) saniert werden oder ob ein 1,7 Millionen Euro teurer Neubau entstehen soll, hat jetzt auch den Ortsrat beschäftigt. Der zeigte sich irritiert, dass es bisher keine klare Stellungnahme der Feuerwehr selbst gebe.

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Einst das Friedländer Gericht: Das Amtshaus ist als Feuerwehrgerätehaus sanierungsbedürftig.

Quelle: CH

Friedland. Die, so Dirk Overberg (SPD), sei selbst unentschlossen. Es gebe eben Argumente für beide Varianten. Er selbst habe die Sorge, dass eine Sanierung wegen der alten Bausubstanz viel teurer werde, als bisher angenommen. Er zweifele auch an, dass ein Umbau zukunftsfähig werde und alle Feuerwehr-Normen erfüllen könne.

Wilfrid Henze (CDU) erinnerte daran, dass Friedland das letzte Dorf in der Gemeinde ohne Feuerwehrneubau sei, und dass die Friedländer neben der Brandsicherheit auch zwei Autobahnen einschließlich des Tunnels und der Umleitungsstrecken sowie die Bahnlinie zu versorgen haben. Ortsbürgermeister Joachim Lüther (CDU) mahnte „in Zeiten des demografischen Wandels“ an, dass man auch darüber nachdenken müsse, ob die Friedländer Wehr nicht künftig in Orten wie Marzhausen (Hessen) oder Hohengandern (Thüringen) Verantwortung zu übernehmen habe. Sie sei die einzige Stützpunktwehr weit und breit.

Schließlich wünscht sich der Ortsrat von der Verwaltung, in Verhandlungen mit möglichen Käufern für das Amtshaus einzutreten, das man im Falle eines Neubaus unsaniert übergeben könnte. Kaufinteressenten seien da.

Bleibt schließlich noch die Standortfrage: Einen Bauplatz für einen Neubau gibt es noch nicht. Die Verwaltung hat eine Randfläche des innerörtlichen Tonabbaugebiets am Norbertplatz vorgeschlagen, weil es dort auch keine immissionsrechtlichen Probleme gebe. Ein Neubau in der Nähe der neuen Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bundes, der lange mit der Feuerwehr unter einem Dach am Amtshof residierte, scheint problematisch. Hier verläuft die Landesgrenze so, dass schon auf hessischem Gebiet gebaut werden müsste.

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