Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Fiktiver Alarm für Feuerwehr-Wettstreit in Güntersen

Kreisleistungs-Wettbewerbe der Feuerwehren Fiktiver Alarm für Feuerwehr-Wettstreit in Güntersen

Bei den Kreisleistungs-Wettbewerben der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises sind am Sonntag 48 Teams á neun Mitglieder am Start gewesen. Ihre Aufgaben: Einen simulierten Brand bekämpfen sowie feuerwehrtechnische Fragen beantworten.

Voriger Artikel
Erdbebenwarte Göttingen feiert zehnjähriges Bestehen
Nächster Artikel
Kommission besucht Hemeln

Kreisfeuerwehrwettbewerbe: Brandschützer aus Volkmarshausen zeigen ihr Können auf der Wettkampfbahn.

Quelle: Heller

Güntersen. „Feuer im Dachgeschoss, Gefahr der Ausbreitung, Auftrag: Brandbekämpfung:“ Auf diese Meldung mussten die Teams, die sich aufgrund ihrer guten Leistungen auf Gemeindeebene für den Wettbewerb qualifiziert hatten, reagieren. Sie taten das, indem sie eine Wasserentnahmestelle einrichteten, Schläuche legten,  ein Gerüst mit einer Steckleiter bestiegen und von dort Ziele bespritzten, die das brennende Dachgeschoss darstellten.

 
Maximal zehn Minuten Zeit hatte jedes Team für diese Übung. Für Fehler – beispielsweise falsche Kommandos oder an falschen Stellen zusammengekoppelte Schläuche – gab es Minuspunkte.

 

Foto: Heller

Zur Bildergalerie

 
Im zweiten Teil des Wettbewerbes mussten die Teilnehmer theoretische Fragen beantworten sowie ihre Geschicklichkeit beim Knotenbinden demonstrieren. Und das nicht etwa mit bloßen Händen, sondern mit Handschuhen an den Händen, wie in einem echten Einsatz. Tobias Kopp von der Freiwilligen Feuerwehr Mingerode musste einen Schotenstich mit Aufzugsschlaufe binden – und schaffte das in elf Sekunden. Das sei doch eine Selbstverständlichkeit, meinte der 23-Jährige, „das ist Feuerwehralltag“.   

 
Früher gab es nur Feuerwehrmänner, „heute sind Frauen aus der Feuerwehr nicht mehr wegzudenken“, so der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Keilholz. Und so gab es auch kein einziges reines Männerteam. Was die Leistungen anbelangt: Die bezeichneten Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen und Kreisausbildungsleiter Johannes-Ludwig Dornieden unisono als „gut“. In der Kategorie Löschgruppenfahrzeug setzte sich das Team Lenglern zwei vor Benniehausen durch, bei den Tragkraftspritzenfahrzeugen siegte Sattenhausen vor Gelliehausen.

 

Von Hauke Rudolph

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“