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Filmposter-Versteigerung im Cinemaxx Göttingen

Plakate unter dem Hammer Filmposter-Versteigerung im Cinemaxx Göttingen

Jens Gerwien nennt sie „eine der ältesten und gleichzeitig schönsten Traditionen im Cinemaxx”: Bei der Filmplakatversteigerung zugunsten der Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein” bringt der Kino-Chef Poster von Blockbustern und kleineren Produktionen unter den Hammer, die in diesem Jahr im Göttinger Cinemaxx zu sehen waren.

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Jens Gerwien wird einmal im Jahr zum Auktionator.

Quelle: Heller

Göttingen. Auch vor dem kommenden Weihnachtsfest können Filmfans am Sonntag, 21. Dezember, im Cinemaxx-Foyer ab 13 Uhr auf Plakate bieten. Mit dabei: Der heißbegehrte „Dinobot”-Aufsteller aus Transformers 4.

Filmplakate sind nicht nur Sammlerobjekte, sondern auch ikonische Kunstform: Mit einem einzigen Bild müssen sie von etwas überzeugen, für das der dazugehörige Film mehr als 90 Minuten Zeit hat. Deshalb überrascht es auch nicht, dass Kinoposter recht strengen Regeln gehorchen: Überwiegend ist der Text in Großbuchstaben gehalten. Die beliebteste Schriftart dafür ist übrigens „Trajan” .

Wie die aussieht, weiß jeder, der das Titanic-Poster kennt. Warme Farben dominieren vor allem Komödien, sind in den vergangenen Jahren aber seltener geworden. Seit einiger Zeit sind kalte Blau- und Grautöne gefragt. Auch in diesem Jahr sind sie für Blockbuster beliebt, allerdings gab es viele Ausreißer: „Der Trend geht momentan wieder zu Bunt, auch, weil Comic-Verfilmungen dominieren”, sagt Gerwien.

Der Kino betreiber spricht noch eine Veränderung an, die viel tiefgreifender ist als die bloße Gestaltung. „Der Trend geht zum bewegten Bild.“ Mittlerweile ist das Foyer seines Kinos nämlich  nicht mehr mit Plakaten, sondern mit Bildschirmen gespickt. So lassen sich Filmplakate natürlich auch animieren, was wiederum neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

„Wir hängen längst nicht mehr jedes Plakat auf, das wir bekommen”, sagt Gerwien. Ob diese Entwicklung das Plakat in absehbarer Zeit komplett verdrängen wird, bleibt abzuwarten. Bei der Versteigerung am Sonntag dürften jedenfalls viele Plakate noch taufrisch sein. 

Von Jonas Rohde

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