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Filmpremiere im TAP: „Eddigehausen unter der 1000-jährigen Plesse“

Dorfgemeinschaft auf Zeitreise Filmpremiere im TAP: „Eddigehausen unter der 1000-jährigen Plesse“

1000 Jahre alt ist die Burg Plesse in diesem Jahr. Zu ihren Füßen liegt Eddigehausen. Der Verein Dorfgemeinschaft Eddigehausen hat das Burg-Jubiläum zum Anlass genommen, einen Film über die Geschichte des Ortes zu drehen.

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Dreharbeiten bei widrigen Witterungsverhältnissen im Mai auf der Burg Plesse (von links): Wilhelm Buitkamp, Karl-Aloys Bütefisch, Dr. Gudrun Keindorf als „Adelheid von Plesse“, Ortsbürgermeister Bernd Rietig und Wolf-Dieter Gisevius.

Quelle: Hinzmann

Eddigehausen.  Am 7. November ist Premiere. „Es ist ein schönes Stück geworden“, lautet das Fazit von Bernd Riethig, Ortsbürgermeister Bernd Riethig und Vorstandsmitglied in der Dorfgemeinschaft Eddigehausen. Gut zwei Stunden dauert die Zeitreise in die Geschichte und Geschichten Eddigehausens. Derzeit wird der Film mit dem Titel „Eddigehausen unter der 1000-jährigen Plesse“ auf Doppel-CDs gepresst. Teil eins widmet sich der Geschichte der Burg und den vielen Verbindungen zwischen Burg und Dorf in der Vergangenheit und Gegenwart, erläutert Riethig. Im zweiten Teil spielen das Dorf und seine Bewohner die Hauptrolle.

Eine der Ehrenamtlichen, die bei der Produktion des Films mitgewirkt haben, ist Gudrun Keindorf, langjährige Kennerin der Regionalgeschichte. Sie schrieb nicht nur das Drehbuch und führte Regie sondern schlüpfte für den ersten Teil des Eddigehausen-Films auch in die Rolle der Adelheid von Plesse. Als Kameramänner betätigten sich Karl-Aloys Bütefisch und Wolf-Dieter Gisevius. Die Dreharbeiten dauerten von Ende vergangenen Jahres bis in den Sommer 2015, sagt Riethig.

Er selbst war neben weiteren Mitgliedern der Arbeitsgruppe Film als Interviewer tätig. Neben alten und aktuellen Bildsequenzen und Fotos aus Eddigehausen aus Privatarchiven, die im Film zu sehen sind, kommen auch Zeitzeugen zu Wort. Sie tragen manche Anekdote von Leben im Ort bei. Unter ihnen sind zum Beispiel Hildegard Heymuth, eine der ältesten Bewohnerinnen des ersten Eddigehäuser Baugebietes, oder der frühere Ortsbürgermeister Adolf Kierschke.

Auch wenn die Filmemacher ihr Publikum mit auf eine Zeitreise nehmen: „Der Film ist zeitlos“, betont der Ortsbürgermeister und hofft, dass viele Eddigehäuser zur Premiere am Sonnabend, 7. November, im TAP (Treffpunkt altes Pfarrhaus) am Kirchplatz kommen. Um 19 Uhr soll dort zunächst der Film gezeigt werden, anschließend freuen sich die Filmemacher auf Rückmeldungen. Der Film kann an diesem Abend erworben werden, sagt Riethig. Auch beim Martinsmarkt am Sonntag, 8. November, wird die Doppel-CD zusammen mit dem 2016-Kalender aus Eddigehausen feilgeboten.

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