Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Finanzausschuss Bovenden empfiehlt Gemeinkostenumlage für Gräber

Gebühren gerechter verteilen Finanzausschuss Bovenden empfiehlt Gemeinkostenumlage für Gräber

Die Friedhofsgebühren reichen nicht mehr aus, um die anfallenden Kosten zu decken. Das hat der Erste Gemeinderat und Kämmerer Thomas Brandes dem Finanzausschuss mitgeteilt. Als Ursachen nannte er die gestiegenen Personalkosten sowie die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten. Auch der Stundensatz der Betriebshofmitarbeiter musste um 17 Prozent angehoben werden.

Voriger Artikel
Unfall am Groner Tor: Drei Verletzte
Nächster Artikel
Dransfelder A-cappella-Chor „Chornetto Spezial“
Quelle: Archivbild (Symbolfoto)

Bovenden. Weil die Kosten für ein Erdgrab und ein günstigeres Urnengrab immer weiter auseinanderdriften, schlug Brandes die Einführung einer Gemeinkostenumlage vor. Bislang wurden die Gebühren ausschließlich auf der Grundlage der Fläche eines Grabs berechnet.

Auch Verwaltungs- und Unterhaltungskosten wurden so festgesetzt, obwohl sie überhaupt nicht von der Größe abhängen. Der Käufer des größeren Erdgrabs musste automatisch mehr bezahlen als der Käufer eines Urnengrabs. Die Folge: Urnengräber verkaufen sich besser.

Ungerechtigkeit ausgleichen

Mit der Gemeinkostenumlage solle diese Ungerechtigkeit ausgeglichen werden: Die Gebühren für die Erdgräber sinken, für Urnengräber steigen sie. Einzelreihengrabstätten beispielsweise kosten bei einer Laufzeit von 25 Jahren mit Gemeinkostenumlage 1052 Euro, ohne 1323 Euro.

Eine Urneneinzelreihengrabstätte mit derselben Laufzeit würde ohne Gemeinkostenumlage 336 Euro kosten, mit der Umlage 490 Euro. Auch mit der Anhebung der Gebühren liege der Flecken Bovenden immer noch unter dem Durchschnitt in der Region, waren sich die Ausschussmitglieder einig, und empfahlen dem Rat einstimmig die vorgeschlagene Gebührenanhebung.

Gute Nachrichten hatte Brandes hinsichtlich der Nachfrage nach Bauland im Flecken. Verkauft seien nun alle acht Bauplätze im Baugebiet am Briemenberg in Billingshausen. Und schon bevor die Vermarktung des nächsten Abschnitts im Bovender Baugebiet Im Dannensee beginne, sei die Nachfrage immens. Dort sollen etwa 80 Bauplätze entstehen. Rund 120 Nachfragen dafür seien beim Flecken bereits eingegangen.

Von Ute Lawrenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
„Am meisten haben die Mütter gelitten“
Mahnmal für den Frieden: Die Gräber bei Kiew geben Gefallenen des Zweiten Weltkrieges die letzte Ruhe und erinnern an die Folgen der Gewaltherrschaft.

Der Verein Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hilft Angehörigen bei der Suche nach Grabstätten von Familienmitgliedern. Der Gieboldehäuser Heinrich Bode hat sich jahrzehntelang vergeblich bemüht, das Grab seines 1943 gefallenen Bruders ausfindig zu machen. Nach mehr als 70 Jahren hatte die Suche dank des Volksbundes endlich Erfolg.

mehr
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“