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Firma Goldkorn betreibt jetzt JT-Kantine

Gastronomie im Jungen Theater Firma Goldkorn betreibt jetzt JT-Kantine

Die Gastronomie im Jungen Theater hat einen neuen Betreiber. Zum Monatswechsel hat das Theater einen Fünf-Jahres-Mietvertrag mit der Firma Goldkorn geschlossen.

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Neuer Betreiber in der Kantine des Jungen Theaters.

Quelle: Grobecker (Archiv)

Göttingen. „Es gab schon lange Überlegungen, die Gastronomie neu zu vermieten“, sagt Ernst Gottwald, Geschäftsführer der Jungen-Theater GmbH. „Mitte April haben wir den Vertrag mit der Catering-Firma Goldkorn unterschrieben“. Mit dem bisherigen Betriebsführer der „JT-Kantine“ habe man gerne zusammen gearbeitet und auch Gespräche geführt. Aber: „Mit dem alten Vertragspartner, dahinter, der  Firma HNB in Hamburg,  hat es unüberbrückbare Differenzen geben“, sagt Intendant Nico Dietrich. Um eine passende Nachfolgelösung zu finden habe man zum einen einige Göttinger Gastronomen angesprochen, zum anderen habe es Initiativ-Bewerbungen  gegeben. Goldkorn, erklärt so Dietrich, habe ein “hochgradig engagiertes Konzept“  für ein Restaurant im „unteren bis mittleren Preissegment“ vorgelegt. Die Firma ist auch bereits Betreiber des gegenüberliegenden „LOKALneun“.

JT ist Vermieter, Haus gehört der Stadt

Das JT ist Vermieter der Kantine, das Haus gehört der Stadt. „Das JT braucht die regelmäßige Verpachtung, es ist wichtig, dass wir dort eine solide Kraft an unserer Seite haben“, so der Intendant weiter. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Gottwald. Der Vorschlag, an Goldkorn zu vermieten, sei auch im Aufsichtsrat des Jungen Theaters einstimmig angenommen worden. „Es gab auch andere Bewerber für die Gastronomie, die konnten allerdings in  ihrem Konzept nicht hinreichend darstellen, was sie wollen und können“, so Dietrich.

Die JT-Leitung befürchtet keine Konflikte mit dem anderen Nutzern der Immobilie, wie dem KAZ. „Wir haben klar vertraglich vereinbart, dass die Interessen von KAZ und JT vorgehen“, sagt Gottwald. Im Keller des Hauses proben Bands, es werden Trommelworkshops oder auch Stepptanz im ersten Stock angeboten. Anne Moldenhauer vom KAZ sagt: „Ich freue mich, dass der neue Pächter sich bewusst für ein Haus mit  sehr lebhafter und oft auch lauter Kultur entschieden hat“. Man wünsche sich nun, dass sich der Pächter mit seinem Angebot und den Öffnungszeiten als Ergänzung zum  KAZ und Jungem Theater verstehe und für die Nutzer und Besucher des Hauses ein passendes Konzept anbiete.

Göttinger Swing-Freunde auf der Suche nach neuem Domizil

Die Göttinger Swing-Freunde sind unterdessen auf der Suche nach einem neuen Domizil, sie haben bislang montags in der JT-Kantine zu Swingmusik getanzt. „Wir haben vor drei Wochen erfahren, dass wir dort künftig nicht weiter machen können“, sagt Nina Lepinat. Der Betriebsleiter der JT-Kantine habe die Organisatoren der „Swinging Six“ informiert. Durch Gespräche mit der Firma Goldkorn sei klar geworden, dass das Tanzformat dort nicht mehr hineinpasse.

Gemeinsam mit Goldkorn soll nun laut Dietrich renoviert werden, das Gasthaus, der Eingang und das Foyer. Welches Konzept Goldkorn im neuen Restaurant umsetzten möchte, will die Firma nicht mitteilen. „Goldkorn macht dazu keine Angaben“, so Marketingmitarbeiter Geronimo Förster.

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