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Fitnessprogramm für die Zukunft

Perspektiven in Dörfern Fitnessprogramm für die Zukunft

In zweifacher Hinsicht hat sich der Rat der Gemeinde mit der Zukunft beschäftig – mit der künftiger Generationen im allgemeinen und der des Mehrgenerationenhauses im speziellen.

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Mehrgenerationenhaus: Per Resolution appelliert der Rat ans Familienministerium, die Finanzierung länger zu bezuschussen.

Quelle: CH

Auf Antrag der SPD und unter Zustimmung aller Parteien wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Demografischer Wandel“ beschlossen. Und in Form einer Resolution wurde das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend mehrheitlich aufgefordert, die Ende 2012 auslaufende Förderung des Mehrgenerationenhauses zu verlängern.

Die neue Arbeitsgruppe, die aus den Vorsitzenden aller Fraktionen und der Verwaltung bestehen soll, so erläuterte Alexander Frey (SPD), solle „wie ein Fitnessprogramm für die Dörfer“ wirken. Eine Bestandsanalyse für alle 14 Dörfer sei zu erstellen, wozu die Erfassung leerstehender Gebäude, der Versorgungseinrichtungen, des Gewerbes, des Vereinslebens und anderer Infrastruktureinrichtungen gehöre. Diese aufzubauen, so Frey, sei bisher Ziel politischer Arbeit gewesen. Sie bei abnehmender Bevölkerungszahl und zunehmend älterer Gesellschaft sinnvoll zu erhalten, sei künftige Herausforderung. Dabei solle die Arbeitsgruppe mit Umnutzungskonzepten, Rat und Tat beim Erhalt von Einrichtungen sowie mit der Förderung der Dorfgemeinschaften helfen.

Als Antwort auf gesellschaftliche Veränderung gilt bereits das Mehrgenerationenhaus, das seit drei Jahren in Groß Schneen Kinderbetreuung und Mittagstisch, integriertes Wohnen und Nachbarschaftshilfe, ambulante Pflege und offene Treffs für Jung und Alt bietet. 200 Menschen nutzen das Angebot täglich. Die Finanzierung mit jährlich 40 000 Euro durch den Bund läuft 2012 aus. Der Rat appelliert an die Familienministerin, die Förderung zu verlängern. Nur die Grünen stimmten dagegen.

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