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Flaute am Arbeitsmarkt durch Winter und Jahresende

Arbeitslosenquote in Südniedersachsen Flaute am Arbeitsmarkt durch Winter und Jahresende

Die Zahl der Arbeitslosen in der Region ist im Januar erwartungsgemäß spürbar gestiegen. Im Januar waren im Agenturbezirk Göttingen 19 579 Arbeitslose gemeldet, 1902 beziehungsweise 10,8 Prozent mehr als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote lag bei 8,8 Prozent nach 7,9 Prozent im Dezember. Demgegenüber sank die Zahl im Vergleich zum Januar 2010 jedoch um 1632, das sind 7,7 Prozent.

Besonders stark war der Anstieg der Arbeitslosen in der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren. Die Zahl stieg gegenüber Dezember um 277 (19,3 Prozent) auf 1715.

Eine positive Bilanz zog Agenturgeschäftsführer Klaus-Dieter Gläser zum Jahr 2010. Die wirtschaftliche Belebung nach der Krise habe den Arbeitsmarkt schneller als erwartet erreicht. Im Jahresdurchschnitt waren 18 859 Menschen arbeitslos, 1557 weniger als 2009. Zugleich war dies der niedrigste Wert seit mehr als zehn Jahren im Agenturbezirk. Die Arbeitslosenquote betrug im Schnitt 8,4 Prozent, 2009 lag sie noch bei 9,0 Prozent. In Südniedersachsen konnte die Arbeitslosigkeit 2010 deutlich stärker abgebaut werden als im Landesdurchschnitt. Während landesweit die Zahl der Arbeitslosen um 2,9 Prozent sank, ging sie in der Region um 7,6 Prozent zurück.

Gläser geht von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit aus. Fachkräftemangel zeige sich bereits im Gesundheitswesen oder im Bereich der Hochqualifizierten. Auch für Langzeitarbeitslose sieht es langsam besser aus. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende ging 2010 die durchschnittliche Arbeitslosigkeit um 5,0 Prozent auf durchschnittlich 12 814 zurück.

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