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Inszenierter Nervenkitzel im Knast

Zirkus Flic Flac feiert Premiere in Göttingen Inszenierter Nervenkitzel im Knast

Die Manege ist ein Knast, die Artisten Gefängnisinsassen, Verrückte in Zwangsjacken: Ein düsteres Szenario für das nervenaufreibende Programm „Höchststrafe“, dass der Zirkus Flic Flac zur Premiere in Göttingen im ausverkauften Zirkuszelt zeigte.

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Das ist Flic Flac: wahnwitzige Akrobatik und waghalsige Stunts.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Statt Glitzer war Shabby angesagt, statt entspannter Unterhaltung gab es wahnwitzige Akrobatik und waghalsige Stunts.
Drahtseilakt selbst für starke Nerven: Mit einer spektakulären Show hat der Zirkus Flic Flac auf dem Schützenplatz am Donnerstagabend in Göttingen Premiere gefeiert. Mit rasanten und riskanten Darbietungen zogen die 50 Künstler die rund 1400 Zuschauer in ihren Bann.

Dabei setzte Flic Flac vor allem auf gewagte Stunts, die mit Licht- und Lasertechnik und brachialen Rockbeats von einer Live-Band inszeniert wurden. Stockenden Atem verursachten vor allem die „Helldriver“ in der zehn Meter hohen Todeskugel, die sie mit ihren Motorrädern waghalsig durchquerten. Oder die Sieben-Mann-Pyramide auf dem elf Meter hohen Hochseil. Doch es gab auch jede Menge ästhetische, akrobatische und magische Momente in der über zweistündigen Show.

„Die Show war sehr stimmig und die Lieder passten perfekt“, erklärte Heike Kohl. Sie war von dem Abend begeistert. Ebenso Irmi Linne, der neben der den actionreichen Darbietungen auch die ruhigeren Einlagen gefielen: „Die Körperbeherrschung, die Koordination, die Abstimmung – alles passte. Und sah dabei so leicht aus.“

Von Katrin Westphal

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