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Flieder als Ersatz für die Trauerweide

Baum entfernt Flieder als Ersatz für die Trauerweide

„Das ist mein Park. Und da fehlt nun die Weide. Sonja Sartorius zeigt auf den Platz neben dem Wehr am Rauschenwasser. Dort, wo eine mächtige Weide stand, ist jetzt nur noch der Stumpf. Im Rahmen der Arbeiten am Gewässer Rauschenwasser, die der Leineverband durchgeführt hat, ist in Absprache mit der Eigentümerin des Wehrs auch die Weide beschnitten worden.

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Zwischenstand: Der auf vier Meter gekappte Baum. Nun ist der Stamm auch verschwunden.

Quelle: SPF

Mit ihrer Mutter habe sie den Baum vor etwa einem halben Jahrhundert gepflanzt, erinnert sich Sartorius. Auf fünf Meter sollte die mächtige Trauerweide gekappt werden. Doch nun ist nichts mehr davon übrig geblieben.

In Absprache mit Sonja Sartorius als Nachbarin sollte der Baum beschnitten werden, erklären übereinstimmend Leineverband, Untere Naturschutzbehörde und der Flecken Bovenden. Als die beauftragte Fachfirma dann feststellte, dass der Baum im Bereich der Astansätze faul war, habe man ihn auf vier Meter zurücksetzen müssen. Zu groß sei die Gefahr gewesen, dass ein Ast auf das Wehr herunterbrechen und eine Überschwemmung auslösen könne. Nach anfänglicher Missstimmung kam die Einigung. Die Weide wurde ganz weggenommen. Nun soll, so Sonja Sartorius, der „Urzustand“ wieder hergestellt werden.

Bis in die 1950er Jahre habe Flieder am Wehr gestanden. Flieder und passende Gehölze sollen dort im Auftrag der Gemeinde als Eigentümer zum Ausgleich wieder angepflanzt werden.

Von Ute Lawrenz

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