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Flüchtlinge backen Hefezopf

Beschäftigungsförderung Göttingen Flüchtlinge backen Hefezopf

Am Mittwoch hat das Tageblatt Rezepte für österliches Hefegebäck vorgestellt, am Donnerstag haben Flüchtlinge und Teilnehmer der Projekte "Vitalia" und "Media Office" der Beschäftigungsförderung Göttingen die Rezepte ausprobiert. Vor allem die Männer, so Sozialpädagogin Stefanie Bähr, brachten sich tatkräftig ein.

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Mosab Muhammed: Dem Mann aus Eritrea schmeckt der deutsche Hefezopf.

Quelle: r

Göttingen. "Sie haben großes Interesse daran, backen und Kochen zu lernen", sagt sie. Es wurde gefachsimpelt und die Vokabel "Hagelzucker" flugs in Urdu handschriftlich auf der Rezeptkopie hinzugefügt. Geflüchtete Menschen und Teilnehmer der Projekte kochen regelmäßig zusammen.

"Das war gut, sehr gut"

Gemeinsam werden typisch deutsche Rezepte, aber auch Gerichte aus den jeweiligen Heimatländern, zubereitet. "Gelebte Integration geht halt auch durch den Magen", so Bähr. Auch Liaquat Ali (44 Jahre) hat das Backen des Hefezopfes Spaß gemacht. Es erinnerte ihn an ein ähnliches Gebäck zum  muslimischen Opferfest. 

Mosab Muhammed (23 Jahre, aus Eritrea) hat zum ersten Mal in seinem Leben gebacken,  "das war gut, sehr gut" sagte er. Salima Jafri (33 Jahre, aus Afghanistan) lobt den Geschmack vom Hefezopf, es sei "süß, aber nicht zu süß".

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