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Flüchtlinge und Unterstützer demonstrieren in Göttingen

Kritik auch an Göttinger Ausländerbehörde Flüchtlinge und Unterstützer demonstrieren in Göttingen

Gegen Ausgrenzung und Ungerechtigkeit haben am Sonnabend Flüchtlinge und einige Unterstützergruppen in der Göttinger Innenstadt demonstriert. Rund 500 Menschen, darunter Mitglieder des Arbeitskreises Asyl und weitere Göttinger Initiativen, schlossen sich dem Protestzug durch die Straßen an.

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Gemeinsam mit Unterstützern demonstrieren Flüchtlinge am Sonnabend in Göttingen.

Quelle: Heller

Göttingen. „Wir sind nur ungewollte Gäste“, so schildert ein aus dem Iran geflohener Mann seine Situation in dem Land, von dem er sich Zuflucht erhofft hatte. Die Stellungnahme des in Witzenhausen lebenden Flüchtling wurde während der Auftaktkundgebung vor dem Alten Rathaus verlesen. Er und viele andere der aus internationalen Krisengebieten geflohenen Menschen fühlen sich nach eigenem Bekunden in ihrem Gastland „zur Isolation verdammt“.

„Staatlichen Rassismus“ warfen die Protestierenden den Gesetzgebern und Behörden vor. Davon zeugten Abschiebungen, Arbeits- und Bildungsverbote. Auch an der Göttinger Ausländerbehörde übten Demonstrationsteilnehmer Kritik. Der Appell einer Rednerin: „Wir sollten Flüchtlinge und Migranten willkommen heißen, anstatt sie entwürdigenden Situationen auszusetzen.“

Die Forderung der Demonstranten: Aufenthaltsgenehmigungen und Aufnahme von Flüchtlingen ohne Verfahren. Weiterhin die Abschaffung der Residenzpflicht und des Asylbewerberleistungsgesetzes sowie die Aufhebung des Arbeitsverbots. kk

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