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Flüchtlingsheim auf Zietenterrassen in Göttingen nimmt Gestalt an

Dreigeschossige Gebäude Flüchtlingsheim auf Zietenterrassen in Göttingen nimmt Gestalt an

Während einer Sondersitzung des Sozialausschusses am Dienstag, 27. Januar, will die Stadtverwaltung Einzelheiten zum geplanten Flüchtlingsheim auf den Zietenterrassen vorstellen. Die Veranstaltung, die um 18 Uhr im ASC-Sportzentrum, August-Schütte-Platz 1, beginnt, richtet sich insbesondere auch an die Anwohner, die auf den geplanten Bau kontrovers reagiert hatten.

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Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Quelle: Heller

Göttingen. Nach Angaben der Stadt soll für 4,5 Millionen Euro eine auf fünf Jahre befristete Wohnanlage in Modulbauweise entstehen. 

Die dreigeschossigen Gebäude sollen zwischen Hannah-Vogt-Straße  und Ehrengard-Schramm-Weg neben dem ASC-Sportzentrum errichtet werden. Die drei Gebäude sollen einen Winkel bilden: Zwei Häuser sollen senkrecht zum Ehrengard-Schramm-Weg bis zur Hannah-Vogt-Straße stehen und das dritte zwischen diesem Komplex und dem ASC-Zentrum waagerecht direkt an der Hannah-Vogt-Straße. Am Ehrengard-Schramm-Weg sind zwischen dem senkrechten Komplex und dem ASC-Zentrum 20 Parkplätze geplant.

Zwischen Parkplätzen und den drei Gebäuden ist eine knapp 1100 Quadratmeter große Spiel- und Begegnungsfläche vorgesehen. Die Wohnanlage werde sich mit einer gedämmten Putzfassade in die benachbarte Bebauung angemessen einfügen, heißt es in der Verwaltungs-Vorlage.

In den Gebäuden sollen 180 Flüchtlinge unterkommen können. Geplant sind 30 Wohneinheiten für jeweils sechs Personen. Jede Einheit besteht aus drei Zimmern, Küche, Bad und Flur. Ein Teil der Wohnungen wird laut Verwaltung barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet sein.

Vorgesehen sind außerdem drei Gemeinschaftsbereiche, die für Hausmeister, Sozialarbeit, Kinderbetreuung und Sicherheitsdienst zur Verfügung stehen sollen. Die Trägerschaft für das Projekt soll laut Stadtverwaltung noch ausgeschrieben werden. Mit dem ASC und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) habe die Verwaltung ihre Baupläne abgestimmt, heißt es weiter.

Bis 2020 benötige die HAWK die für das Flüchtlingsheim vorgesehene Fläche nicht. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) erklärte vorab, angesichts von mindestens 500 weiteren Flüchtlingen, die der Stadt 2015 zugewiesen würden, brauche man auch den Standort auf den Zietenterrassen – neben anderen Standorten im Stadtgebiet.

Möglicherweise wird der Sozialausschuss schon über die Pläne abstimmen, der Ortsrat Geismar folgt in seiner Sitzung am Donnerstag, 29. Januar um 19.30 Uhr in der Kerllsgasse 2.

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Gebäude für 200 Bewohner
Foto: Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Die Stadt Göttingen plant den Bau einer Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen neben dem ASC-Zentrum. Der Komplex für 200 Bewohner soll in Systembauweise erstellt werden. Laut Dagmar Schlapeit-Beck könnte das Gebäude schon Mitte 2015 stehen.

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