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Willkommensgarten neben der Unterkunft

Flüchtlingskinder bauen Gemüse an Willkommensgarten neben der Unterkunft

Mit einem großen Haufen Kompost begann es: „Hier gab es zuvor nur Schlamm und Steine“, sagt Pädagogin Helgard Greve. Neben der Göttinger Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen hat sie gemeinsam mit den Agrar-Ingenieurinnen Maire Holz und Nina Besecke und vielen Kindern einen Garten angelegt.

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Gärtnern im Willkommensgarten auf den Zietenterassen.

Quelle: HW

Göttingen. „Wir haben auch Kartoffeln angebaut“, berichtet Ahmet (11) aus Afghanistan. Im August habe er die Erdäpfel mit den Händen ausgegraben. Sogar blaue Kartoffeln konnten die Kinder ernten. Sie bereiteten sie sich zu. „Ein gemeinsames Essen jeweils am Ende des Tages ist Teil des Projekts“, erklärt Greve.

Die 10-jährige Zozo aus Syrien zählt unterdessen die Zwiebeln, die sie gerade mit den anderen jungen Gärtnern ausgegraben hat. 21 Stück kamen zusammen, verkündet sie. Mit Stangen haben die Kinder ein Tipi errichtet, an dem nun Bohnen empor ranken. Auf dem Hochbeet, das sie schufen, wachsen Kürbisse.

Noch immer wird gesät. Heute sind Salat und Radieschen an der Reihe. Ahmet gräbt den Boden mit einem Freund zusammen um. Andere drängen dazu. „Ihr könnt die Steine aussortieren“, regt Besecke an. Mit einer Schaufel zieht sie eine Furche. Da hinein sollen die Kinder den Samen streuen. Zozo verteilt ihn jedoch lieber großflächig über das Beet.

Der Willkommensgarten ist ein Projekt der Internationalen Gärten Göttingen. Förderung kommt vom Deutschen Kinderhilfswerk sowie der Anstiftung Ertomis, die Stadtgartenprojekte unterstützt. Kontakt: hel-greve@t-online.de.

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