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Flüchtlingssiedlung auf dem Landfahrerplatz in Göttingen

Platz für 200 Personen Flüchtlingssiedlung auf dem Landfahrerplatz in Göttingen

Auf dem ehemaligen, sogenannten Landfahrerplatz am Schützenplatz soll eine Siedlung für etwa 200 Flüchtlinge entstehen. Entsprechende Pläne will die Verwaltung am Montag bei einer Infoveranstaltung öffentlich vorstellen.

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Zwischen Leine und Schützenplatz: Auf dem ehemaligen Landfahrerplatz soll eine Siedlung für rund 200 Flüchtlingen entstehen.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Nach den Plänen der Verwaltung ist der Bau mehrerer zweistöckiger Wohnblöcke auf dem Areal nördlich der Sparkassen-Arena zwischen Leine und Schützenplatzparkplatz geplant. Die Blöcke sollen jeweils aus sechs bis acht Wohnmodulen bestehen. In einem Wohnmodul könnten bis zu vier Personen leben, teilt die Verwaltung mit. Es bestehe aus zwei Schlafräumen, einer Kochnische und einem Bad mit Toilette und Dusche. Zudem werde es Büros, Räume für Gemeinschaftsaktivitäten und für die Energieversorgung geben. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) hatte diese Notlösung auf dem Landfahrerplatz erstmals im Dezember im nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss ins Spiel gebracht und Anfang Januar bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Geismar bestätigt. Am Montag, 1. Februar, wollen Köhler und die Verwaltung über die in der Weststadt geplanten Flüchtlingsunterkünfte informieren. Der Beginn ist nach dem ab 18 Uhr tagenden Unterausschusses Stadterneuerung Weststadt ab 19.30 Uhr geplant. Dabei soll es um die Siedlung auf dem Landfahrerplatz und um die geplante Flüchtlingsunterkunft am Hagenweg gehen. Dort wird die Städtische Wohnungsbaugesellschaft eine Unterkunft für 100 Personen bauen, die später für sozialen Wohnungsbau genutzt werden soll.

Unterdessen steht die Stadtverwaltung nach Auskunft von Sprecher Detlef Johannson mit dem Eigentümer des ehemaligen IWF am Nonennstieg wegen der Nutzung weiterer Räume für die Unterbringung von Flüchtlingen im Gespräch. Dabei, so Johannson, gehe es um „Räume aus dem Bestand“. Eine bauliche Erweiterung stehe nicht in Rede, so Johannson. Derzeit leben in der Unterkunft  mehr als 150 Flüchtlinge.

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