Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Flüchtlingsunterkunft Rodeweg "auf Eis"

Grundstück in Grone Reserve Flüchtlingsunterkunft Rodeweg "auf Eis"

Die geplante Flüchtlingsunterkunft am Rodeweg in Göttingen-Grone soll vorerst nicht gebaut werden. Die "Blaue Halle" auf dem Grundstück am Rodeweg, Ecke Elmweg ist inzwischen abgerissen. Derzeit sei der Bau der Groner Unterkunft "auf Eis" gelegt, sagte Verwaltungssprecherin Stefanie Ahlborn.

Rodeweg, Göttingen 51.52984 9.90226
Google Map of 51.52984,9.90226
Rodeweg, Göttingen Mehr Infos
Nächster Artikel
Mord an Studentin beschäftigt Bundesgerichtshof

Die "blaue Halle" am Rodeweg in Grone ist inzwischen abgerissen.

Quelle: CH/Archiv

Göttingen. "Die weitere Entwicklung der Flüchtlingszahlen muss erst abgewartet werden. Die Fläche wird als Reservefläche für eine Flüchtlingsunterkunft vorgehalten und erst wieder aktiviert, wenn sich die Flüchtlingszahlen deutlich nach oben entwickeln." 

 

Die bisherigen Pläne der Verwaltung sahen vor, dort eine Unterkunft für 180 Menschen zu bauen. Die Kosten hatte sie mit 5,5 Millionen Euro veranschlagt. Ähnlich wie in der geplanten Unterkunft im Hagenweg, sollten Drei-Zimmer-Wohnungen in "Holzmodulbauweise" entstehen.

 

Den Kauf des Grundstückes von der Firma Dawe hatte der Verwaltungsausschuss und Rat der Stadt bereits im Februar beschlossen. Die Kosten für den Abriss der alten Lagerhalle auf dem Gelände übernehme Dawe, sagte Ahlborn. Der Kauf stehe "im direkten Zusammenhang" mit dem Verkauf einer erschlossener Neubaufläche in der Kommendebreite an die Baufirma, teilte die Verwaltung damals weiter mit. Dawe wolle dort wie im nahegelegenen Groner Eifelweg Einzelhäuser errichten. 

 

Noch Ende Mai hieß von Seiten der Verwaltung, dass die Stadt Göttingen an allen geplanten Flüchtlingsunterkünften festhalte. Derzeit sind vier Unterkünfte im Bau und in der Planung. 

 

So ist der erste Bauabschnitt der Unterkunft am Schützenanger (Bauprojekt der Stadt Göttingen, Einrichtung für 200 Personen, 3,2 Millionen Euro Kosten) am Schützenplatz inzwischen bezugsfertig. Weitere Bauabschnitte befänden sich hier noch im Bau, sagte Ahlborn.

 

Die ersten Wohnungen in der Europaallee (Bauprojekt der Stadt Göttingen, Einrichtung für 300 Personen, 7,5 Millionen Euro Kosten) sollen ab Juli fertig sein. Im November werde die sich derzeit im Bau befindliche Unterkunft im Hagenweg (Bauprojekt der Städtischen Wohnungsbau, Planung für 100 Personen) fertig sein.

 

Für das Wohnheim im Albrecht-Thaer-Weg (Bauprojekt der Städtischen Wohnungsbau, Planung für 200 Personen, rund 9 Millionen Euro Kosten) liefe die Planung. Ahlborn betont, dass das Vorhaben auch umgesetzt werde.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung