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Überschwemmungen auf Hampenwiesen sind Thema

Ortsrat Grone Überschwemmungen auf Hampenwiesen sind Thema

Der Stadtteil Grone wird eine dritte Unterkunft mit Platz für rund 60 Flüchtlinge bekommen, und zwar in der Carl-Giesecke-Straße (die beiden anderen befinden sich auf der Siekhöhe und in der Gustav-Bielefeld-Straße). Der Bezug der für drei Jahre angemieteten Unterkunft soll Mitte Mai beginnen.

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Klaus-Dieter Lorenz in der Kleingartenkolonie an den Hampenwiesen nach einer der letzten Überschwemmungen.

Quelle: Theodoro da Silva (Archivbild)

Grone. Bei den Bewohnern werde es sich um registrierte Flüchtlinge handeln, die für die Dauer ihres Asylverfahrens in Grone untergebracht sein werden, sagte Stefanie Ahlborn von der Stadtverwaltung bei der jüngsten Ortsratssitzung.

Zahl der Neuankömmlinge sinkt

Ob die geplante Unterkunft im Rodeweg (Blaue Halle) tatsächlich gebaut wird, stehe dagegen noch nicht fest, so Ahlborn. Das hänge von der Zahl der Neuankömmlinge ab – mit derzeit rund 20 pro Woche sei sie so niedrig wie seit Monaten nicht mehr.

Von den fünf investiven Wünschen des Ortsrats für das Haushaltsjahr 2017 hat die Verwaltung nur einem stattgegeben: Dem Bau der Fahrbahnüberquerungshilfe an der Kreuzung Siekhöhenallee/Alte Dransfelder Eisenbahnstrecke.

Die anderen vier – die Errichtung eines Fußwegs entlang des Helvesangers, die Gestaltung des Platzes am Bürgerhaus, die Befestigung der meistgenutzten Flächen am Bürgerpark und der Bau einer Wegeverbindung entlang der Grone hinter „Möbel Unger“ – wurden abgelehnt. Der Ortsrat hält alle vier Forderungen jedoch einstimmig aufrecht.

Weiter im Auge behealten

Rund acht Millionen Euro sind seit 2003 in die Sanierung von Alt-Grone (2,8 Mio) und Grone Süd (5,2 Mio) geflossen, jetzt hat der Ortsrat der Aufhebung der Sanierungssatzung einstimmig zugestimmt. Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD) bezeichnete die Maßnahmen – unter anderem die Errichtung des Nachbarschaftszentrums, den Bau von Spielplätzen und die Sanierung von Wohnungen – als „gelungen“. Sie forderte jedoch, dass die Stadt das Gebiet weiter im Auge behalten solle.

Eine lange Diskussion löste der Zustand der Gartengrundstücke an den Hampenwiesen aus, die „immer noch unter Wasser stehen“, so Bernd Grunwald (SPD). Der Ortsrat hat die Verwaltung aufgefordert, die benachbarten Jochmannnschen Teiche regelmäßig zu entschlammen und keine Erhöhung des Wasserspiegels vorzunehmen, wenn dies die Gärten gefährden könnte.

Verkauf womöglich kurzfristig

Darüber hinaus solle die Verwaltung prüfen, ob die bisherige Bebauung der angrenzenden Grundstücke zu einer Erhöhung des Grundwasserspiegels beigetragen habe und eine weitere Bebauung die Situation noch verschärfen würde.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben(BImA) ist derzeit dabei, das Grundstück zu prüfen, das die Stadt für den Bau des geplanten THW-Gebäudes auf dem ehemaligen Glunz-Gelände reserviert hat. Sollte die BImA es für geeignet befinden, könnte ein Verkauf kurzfristig erfolgen, so die Verwaltung.

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