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Flüchtlingsunterkunft in Göttinger Europaallee: 300 statt 180 Plätze

Größer und teurer Flüchtlingsunterkunft in Göttinger Europaallee: 300 statt 180 Plätze

Einstimmig und ohne Diskussion hat der Bauausschuss des Rates am Donnerstagabend weitere drei Millionen Euro für die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Europaallee zur Verfügung gestellt. Statt zunächst geplant 180 sollen dort künftig 300 Menschen leben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Ursprünglich hatte die Verwaltung für den Bau der Unterkunft 4,1 Millionen Euro veranschlagt. Entsprechend hatte der Rat dem in seiner Novembersitzung zugestimmt. "Die anhaltende Entwicklung bei der Zuteilung von Flüchtlingen und die Ankündigung einer Verdopplung der Zuweisungsquote durch das Land Niedersachsen macht es neben vielen anderen Maßnahmen erforderlich, dass die Stadt Göttingen kurzfristig die Erweiterung des geplanten Neubaus zur Flüchtlingsunterbringung von bisher 180 Plätzen auf nunmehr 300 Plätze vornimmt", begründet die Verwaltung nun die finanzielle Aufstockung. Abschließend entscheidet der Rat über die gestiegenen Kosten.

 

Statt drei Gebäudeteile sollen nun dauerhaft fünf Häuser nach dem Vorbild der Unterkunft auf den Zietenterrassen auf dem Grundstück zwischen Europaallee und Holtenser Landstraße entstehen. Gebaut werden Drei-Zimmer-Wohnungen, für die eine Nachnutzung im sozialen Wohnungsbau vorgesehen ist. Die Verwaltung plant einen Baubeginn im Feburar. Im August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 

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