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Flüthewehr bei Göttingen wird für 50.000 Euro saniert

Wehrbrücke zeitweise gesperrt Flüthewehr bei Göttingen wird für 50.000 Euro saniert

Für 50 000 Euro will das Land Niedersachsen das Flüthewehr der Leine im Süden von Göttingen reparieren und zudem eine Spundwand erhöhen. Damit soll verhindert werden, dass bei Wartungsarbeiten Uferbereiche zu Lasten von Tieren und Pflanzen austrocknen. Der Weg über das Wehr wird zeitweise gesperrt.

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Baggerarbeiten am Flüthewehr in 2011.

Quelle: Vetter (Archivfoto)

Göttingen. Die Arbeiten seien erforderlich, damit das Wehr bei Bedarf dauerhaft und sicher genutzt werden könne, erklärte Detlef Kirstein vom zuständigen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Zum einen werde routinemäßig ein Hydraulikzylinder erneuert, der die sogenannten Fischbauchklappen des Wehres bewegt. Zum andern werde eine Stütz- und Stauwand (Spundwand) zwischen der Leine und Wehranlage „auf eine Höhe gebracht“. Folge: Bei späteren Wartungs- und Reparaturarbeiten müsse das Wasser der Leine nicht mehr abgesenkt werden.

Die Arbeiten beginnen nach Angaben des NLWKN in der kommenden Woche. Voraussichtlich am Montag, 7. September, und Donnerstag, 17. September, werde die Brücke zwischen 8 und 12 Uhr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer könnten etwa 900 Meter unterhalb der Anlage einen Steg über den Flüthegraben nutzen.

Das Anfang der 1970er-Jahre gebaute Flüthewehr diene in erster Linie als Verteilerbauwerk, erklärte Achim Stolz, Pressesprecher des NLWKN. Bei Hochwasser in der Leine werde hier Wasser in die Flüthe geleitet. Ihr breites Fließbett vom Wehr bis zum Sandweg diene dann als Entlastungsbereich.

Im vergangenen Jahr hatte der Landesbetrieb die Böschung neben einer Treppe am Wehr abgeriegelt. Folge: viele verärgerte Radfahrer und Eltern mit Kinderwagen, die das Böschungsbeet als Fahrrampe genutzt hatten. Inzwischen gibt es an Seite der Treppe eine Furt für Räder. Weitere Änderungen seien nicht geplant, so Stolz.

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