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Förderung für Seminare

Heimvolkshochschule und TU Clausthal Förderung für Seminare

Dafür, dass Studenten aus dem Ausland nicht alles nur durch ihre eigene Brille sehen, will die Ländliche Heimvolkshochschule Maria-spring mit der TU Clausthal sorgen.

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Bietet Studierenden aus dem Ausland die Möglichkeit, Deutschland besser kennenzulernen: Heimvolkshochschule Mariaspring.

Quelle: Heller

Eddigehausen. Mit Unterstützung der IHK Braunschweig richtet die Heimvolkshochschule in Rauschenwasser dreitägige Blockseminare aus, in denen Studierende aus dem Ausland Deutschland besser kennenlernen sollen.

Wie begrüße ich mein Gegenüber richtig? Wie verhalte ich mich gegenüber Behörden? Wie benehme ich mich bei privaten Einladungen? Das sind Fragen, auf die die Gäste aus dem Ausland oft keine Antworten bekommen. Dabei spielen sie für das Zusammenleben oft eine entscheidende Rolle.

Das Team der Heimvolkshochschule Mariaspring, so Leiter Wolfgang Borchardt, habe sich dazu entschlossen, den ausländischen Studierenden interkulturelle landeskundliche Seminare anzubieten. Im Rahmen der Modellinitiative „Offene Hochschule Niedersachsen“ wird dieses Projekt mit zwölf Seminaren vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt. Rund 50 000 Euro fließen bis Ende 2013 nach Mariaspring. Unter 20 Bewerbern wurden sechs ausgewählt: Neben der Universität Göttingen mit VHS und IHK Hannover ist auch die Ländliche Heimvolkshochschule in Eddigehausen mit der TU Clausthal und der IHK Braunschweig dabei.

Die TU Clausthal habe mit 30 Prozent ausländischer Studierender im Vergleich zu anderen deutschen Hochschulen einen sehr hohen Ausländeranteil, so Borchardt. Gerade in technischen Fächern würden deutsche Hochschulen einen sehr guten Ruf genießen. Angesichts der hohen Zahl ausländischer Studenten in Clausthal stelle sich die Frage, warum es nicht gelinge, mehr Ausländer nach ihrem Studium hier zu halten.

Eine bessere Integration sollen nun die Blockseminare bringen. Insbesondere der Teil, der sich den Veränderungen des Lebens in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg widme, werde von den Teilnehmern sehr positiv bewertet, erzählt Borchardt. Mit Blick auf den Fachkräftemangel, insbesondere in technischen Berufen, hofft der Leiter der Ländlichen Heimvolkshochschule, dass das Projekt auch dazu führt, dass mehr Menschen aus anderen Ländern sich nach dem Studium in Deutschland niederlassen.

Von Ute Lawrenz

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