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Forderung der Staatsanwaltschaft: Freiheitsstrafe für Bodybuilder

Betrug mit Anabolika Forderung der Staatsanwaltschaft: Freiheitsstrafe für Bodybuilder

In dem Prozess um gewerbsmäßige Betrügereien mit Anabolika für Bodybuilder vor dem Landgericht Göttingen wurden jetzt die Plädoyers gehalten. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft forderte für einen 39-jährigen Bodybuilder aus Göttingen eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten wegen 28 Fällen von gewerbsmäßiger Urkundenfälschung und Betruges. Auch beantragte sie eine weitere Freiheitsstrafe von fünf Monaten wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz, so dass sich eine Gesamtstrafe von vier Jahren Haft ergäbe.

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Landgericht Göttingen

Quelle: Peter Heller

Die Staatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass sich der Angeklagte mit gefälschten Rezepten illegal Wachstumshormone beschafft und diese in der südniedersächsischen Bodybuilder-Szene weiterverkauft habe. Eine mitangeklagte 29-jährige Zahnarzthelferin aus Northeim sei daran beteiligt gewesen. Für sie forderte die Anklagevertreterin wegen 28-facher Beihilfe zur Urkundenfälschung und zum Betrug eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren zur Bewährung. Als Bewährungsauflage sollte die 29-Jährige die Zahlung einer Geldbuße von 2000 Euro auferlegt bekommen.Die Verteidigung der Arzthelferin beantragte dagegen Freispruch. Der Verteidiger des Bodybuilders plädierte für seinen Mandanten auf eine Freiheitsstrafe von elf Monaten zur Bewährung. Das Gericht will sein Urteil am Freitag fällen.                                                                                                                                                                               nie

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