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Forscher Frischling bei Münden, Flaute in Göttingen

Wildschweinpopulation Forscher Frischling bei Münden, Flaute in Göttingen

Neugierig guckt dieser Frischling in die Welt. Zu sehen ist er mit zwei anderen jungen Wildschweinen im Wildgehege an der Waldgaststätte Rinderstall bei Hann. Münden. Während dort Nachwuchs vorhanden ist, herrscht im Wildgehege in Göttingen am Kehr in dieser Beziehung Flaute. 

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Quelle: Barke

Seit zwei Jahren kommen dort keine Frischlinge mehr zur Welt, „wir gehen davon aus, dass das genetische Potential ausgereizt ist, die Wildschweine sind unfruchtbar“, beschreibt Dietmar Raab, Leiter des Forstreviers Hainberg die Misere. 2007 sei am Kehr die letzte junge Wildsau geboren worden, „seitdem ruht der See“. Zeit für einen Generationswechsel, meint Martin Johannes Levin, Leiter des städtischen Fachdienstes Stadtwald.

Eine neue Wildschweinfamilie aus einem anderen Tierpark soll Ende 2009 oder Anfang 2010 in das Gehege einziehen, „uns liegen schon Angebote vor“. Für die vor neun Jahren aus dem Springer Saupark geholte Sippe bedeutet das ihr Lebensende durch die Jagd, „Zoos und Wildparks leben von Jungtieren“, kommentiert Levin das Vorhaben. Der bisherigen Gruppe einfach einige junge Artgenossen beiseite zu geben, sei nicht möglich: „Wir haben es versucht, aber familienfremde Wildschweine werden nicht akzeptiert, angegriffen und manchmal sogar getötet.“

bar/kk

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