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Fortbildung des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Göttingen

Dokumentation von Folter Fortbildung des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Göttingen

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wird in rund 140 Ländern der Welt gefoltert. Welche Aufgaben und Möglichkeiten haben unterschiedliche Berufsgruppen und in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen bei der Feststellung von Folter?

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Fortbildung des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Göttingen.

Quelle: dpa

Göttingen. Wie können Betroffene unterstützt werden, indem ihr Leid anerkannt wird und sie Gerechtigkeit erfahren?

Um solche Fragen soll es bei einer Fortbildung des Netzwerkes für traumatisierte Flüchtlinge am Sonnabend, 30. Mai, im Bildungszentrum der Universitätsmedizin, Humboldstraße 11, gehen. Von 11 bis 16 Uhr gibt es Workshops und Vorträge zum Thema „Untersuchung und Dokumentation von Folter – eine Aufgabe für Gesundheitswesen und Flüchtlingshilfe“.

Um 11.15 Uhr spricht Allgemeinmedizinerin Gisela Penteker zum Thema: „Soziale und physische Folgen von Folter – wie können wir sie erkennen? Erfahrungen aus Deutschland und der Türkei“. Über „Internationale rechtliche Standards des Folterverbots und daraus resultierende Verpflichtungen für Deutschland“ spricht Holger Furtmayr um 12 Uhr. „Psychische Konsequenzen von Folter und ihre Feststellung“ lautet das Thema von Medizin-Professor Wielant Machleidt um 13.30 Uhr.

Ab 14.15 Uhr sind Workshops vorgesehen. Dabei soll es um die Frage gehen, wie im jeweiligen Berufsfeld Folter sorgfältiger dokumentiert werden kann. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Amnesty International statt. Anmeldungen bitte an ntfn-ev@web.de, Telefon 0511/ 856 44 510.

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