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Fortbildung für Arbeit mit geflüchteten Frauen

Aktionswochen „Gleichberechtigt leben“ Fortbildung für Arbeit mit geflüchteten Frauen

„Gleichberechtigt leben – Unsere Werte, unser Recht“? lautet der Titel der niedersächsischen Aktionswochen zum Thema Gleichberechtigung und Flucht. Das Frauenbüro der Stadt Göttingen beteiligt sich an den Aktionswochen mit der Fortbildung „Wege aufzeigen“.

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Göttingen. Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung haben im Schwerpunktmonat September ein Programm organisiert, um die Gleichberechtigung der Geschlechter, besonders mit Blick auf die Zuwanderung in die Kommunen, zu sichern und weiterzuentwickeln.

Das Programm wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. „Die Gleichstellung von Frauen und eine multikulturelle Gesellschaft sind keine Widersprüche, sondern beides ist auszugestalten und zu verteidigen“, so Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt bei der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Landesprogramm in Hildesheim.

Das Frauenbüro der Stadt Göttingen beteiligt sich an den Aktionswochen mit der Fortbildung „Wege aufzeigen“; einer Beratungsstellenrallye für Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich Kontakt zu geflüchteten Frauen oder Mädchen haben. Mithilfe von fiktiven Biografien versetzen sich die Teilnehmenden der Fortbildung in unterschiedliche Lebenslagen von zugewanderten Frauen. Ziel ist es, über die Vielzahl der Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Wo können diese Frauen Kontakte knüpfen? Wer ist Ansprechpartner bei Gewalt? Wer kann bei Angstzuständen helfen? Wer sollte bei Fragen zu Schwangerschaft und Geburt zu Rate gezogen werden?

Die Teilnehmenden der Fortbildung suchen die entsprechenden Beratungseinrichtungen auf und lernen so die Bandbreite der Beratungsstellen in Göttingen kennen. Durch die Rallye erhalten sie Informationen zu Integrationswegen oder Behördenabläufen, lernen Ansprechpartner kennen und können dieses Wissen als Multiplikatoren an die zugewanderten Frauen weitergeben.

Beteiligte Institutionen sind das Beratungs- und Therapiezentrum für Kinder, Jugendliche und Familien, Kore e.V., der Frauennotruf und Phoenix, Pro Familia, das Pro-Aktiv-Center, die Familienhebammen , die Kinderhäuser, das Frauenhaus, „Willkommen in Göttingen“, das Weststadtzentrum, das Migrationszentrum, die Bildungsberatung der BIGS, der Fachbereich Gesundheitsamt und die Psychiatrische Institutsambulanz Asklepios.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Sie findet an zwei Terminen jeweils von 9 bis 15 Uhr statt: am Dienstag 19., und am Mittwoch, 20., oder am Donnerstag, 21. und am Freitag, 22. September. Anmeldungen sind per E-Mail unter frauenbuero@goettingen.de oder telefonisch über die Göttinger Telefonnummer 400 3305 möglich. Weitere Informationen gibt es auch unter www.gleichberechtigt-leben.de.

Von Christiane Böhm

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