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Fotoausstellung in St. Jacobi

Versöhnungsgebet von Coventry Fotoausstellung in St. Jacobi

In der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Jacobi gibt es im Januar und Februar freitags um 12 Uhr ein Mittagsgebet mit dem Versöhnungsgebet von Coventry.

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Göttingen. Anlass für diese Reihe sind die Aufführungen des War Requiem von Benjamin Britten am 13. und 14. Februar und eine Fotoausstellung mit dem Titel „Coventry Cathedral“. Sie zeigt Bilder der 1940 durch deutsche Bombenangriffe zerstörten Kathedrale und der neuen Kathedrale, die 1962 mit der Uraufführung des War Requiem eingeweiht wurde. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 13. Januar, um 19.30 Uhr eröffnet.

Kantor Stefan Kordes gibt ein Einführung in Brittens Komposition. Zu sehen sind die Bilder bis zum 28. Februar täglich von 11 bis 15 Uhr in der Kirche. Laut Ankündigung wird die Ausstellung von der Regionalgruppe Hannover und Südniedersachsen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste konzipiert und begleitet.

Nach der Zerstörung 1940 ließ der damalige Dompropst von Coventry, Richard Howard, die Worte „Vater vergib“ in die Chorwand der Ruine meißeln. Diese Bitte steht auch im Mittelpunkt des Versöhnungsgebetes. Es wird seit 1958 an jedem Freitagmittag um 12 Uhr im Chorraum der Ruine der alten Kathedrale und in vielen anderen Kirchen Europas gebetet. Bei dem Angriff 1940 wurde die gesamte Stadt Coventry weitgehend zerstört.

Die Reihe der Mittagsgebete in St. Jacobi beginnt am Freitag, 8. Januar, um 12 Uhr mit einem Einsingen der Lieder und Gebete. Die Reihe wird – mit Ausnahme des 12. Februar – fortgesetzt an den folgenden Freitagen bis zum 26. Februar.

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