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Francemobil auf Französisch-Mission

Francemobil auf Französisch-Mission

Französisch auf Rädern: Seit September sind zwölf Lektoren an deutschen Schulen unterwegs, um Schüler spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. In Göttingen hielt das Francemobil am Felix-Klein-Gymnasium (FKG).

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Mit einem Koffer voller Lernmittel steigt Lektor Guilhem Arnould aus seinem Francemobil. Hinter dem Projekt steht das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Institut francais und die Robert Bosch Stiftung. Martina Hadenfeldt empfängt den Franzosen, sie ist Fachobfrau für Französisch am FKG. Auch die Zehntklässler warten gespannt.

„Die meisten haben noch keinen Muttersprachler kennengelernt“, sagt Guilhem Arnould. Er will den Schülern mit unterschiedlichen Aktivitäten und Spielen vor allem zeigen, wie gut sie schon französisch sprechen können. Martina Hadenfeldt verspricht sich von dem Französisch-Einsatz für die Schüler vor allem einen Motivationsschub. Arnould steigt direkt ein, auf französisch natürlich.

In der folgenden Stunde wird viel gesprochen, gelacht und teilweise mit den Armen gerudert, um sich untereinander verständlich zu machen. In kurzen Interviews stellen sich die Schüler vor, bis der Lektor den CD-Player aufdreht und in einem Wettbewerb Songtexte anhand französischer Chart-Musik herausgehört werden. Zwischendurch erzählt er immer wieder von Frankreich.

„Das war mal eine andere Art von Unterricht“, sagt Adrian Pairan begeistert. „Und es war ein schöner Eindruck zu sehen, wie ein echter Franzose so drauf ist“, ergänzt Elias Wiemer schmunzelnd. Dina Ghazagh gefiel an der Stunde besonders das bessere Kennenlernen durch die kurzen Interviews. Das findet auch Marie Nörtemann: „Die Stunde war lustig und gerade das Spiel hat viel Spaß gemacht.“

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