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Frank Sommer arbeitet mit jungen Lesern in der Stadtbibliothek Göttingen

Improvisation und Vorstellungskraft Frank Sommer arbeitet mit jungen Lesern in der Stadtbibliothek Göttingen

Keine Angst vor dem Rampenlicht: 13 Mitglieder des Julius-Clubs haben sich in der Göttinger Stadtbibliothek mit dem Berliner Literaturvermittler Frank Sommer zur „langen Buchnacht“ getroffen. Allerdings waren nicht die Lese-, sondern vor allem die Schauspielkünste der Teilnehmer gefragt.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Julius Club ist das Leseförderprojekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen und soll Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren während der Sommerferien in erster Linie Spaß am Lesen vermitteln, aber auch Lesekompetenz, Textverständnis und Ausdrucksvermögen fördern.

Beim letzten Punkt setzte Sommer an, der das Improvisationstalent der Teilnehmer mit unterschiedlichen Übungen förderte. Am Ende des gut dreistündigen Abends haben die Jugendlichen ihr Lieblingsbuch präsentiert – und zwar so lebhaft, dass auch Jungs bei Pony-Geschichten nicht gleich eingeschlafen sind.

Nicht immer hat es der Literaturvermittler Sommer mit Viellesern wie den Julius-Club-Teilnehmern zu tun. „Es gibt eine Gruppe in der Gesellschaft, die überhaupt nicht mehr liest. Grundsätzlich sehe ich aber, dass recht viel gelesen wird.“ Und gerade dieser Gruppe möchte er das Werkzeug an die Hand geben, auch Buchmuffel zu überzeugen.

„Es gab eine Zeit, in der das Jugendlesen problematisiert wurde. Das sehe ich nicht so, die große Mehrheit zwischen sechs und elf Jahren liest“, meint Sommer. So sieht es auch Ellen Richter von der Stadtbibliothek, die den Leseclub betreut. „Viele, die über den Julius Club in die Stadtbibliothek kommen, bleiben uns danach erhalten.“

jro

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