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Französische Malerinnen besuchen Partnergemeinde Nörten-Hardenberg

Burgberg und alte Gebäude sind inspirierend Französische Malerinnen besuchen Partnergemeinde Nörten-Hardenberg

Abwechselnd einmal pro Jahr besuchen sich Freizeit-Malerinnen und -Maler der beiden Partnergemeinden Nörten-Hardenberg und Bondoufle (Frankreich). Am Wochenende war eine Gruppe Französinnen im Flecken zu Gast, um gemeinsam mit ihren Gastgeberinnen zu malen.

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Quelle: Pförtner

Nörten-Hardenberg. „Hier gibt es viel zu sehen, was anregend ist“, findet Anick Dufois und betont besonders den mächtigen Burgberg sowie die vielen alten Gebäude. Ihre Heimatstadt, die rund 35 Kilometer südlich von Paris liegt, sei dagegen nicht besonders inspirierend: „Es ist mehr oder weniger eine Trabantenstadt, an der sich Haus an Haus reiht – ziemlich unspektakulär.“

Wie die meisten anderen Malerinnen auch, benutzte Dufois Acrylfarben. Der Grund: Sie trocknen schnell, weshalb die mit ihnen gemalten Bilder problemloser zu transportieren sind als Wasserfarben-Bilder. Und die Französinnen hatten eine lange Rückreise vor sich: Zwischen ihrem Heimatort und Nörten liegen mehr als 800 Kilometer.

Die Künstlerinnen bannten die unterschiedlichsten Motive auf ihre Leinwände. So malte Dufois eine „Felsenlandschaft im Meer“, Marie-Annick Reviere „Stiefmütterchen“ und Marianne Poupenez eine „Frau, die sich über eine Balkonbrüstung lehnt“. Klara Fiedler dagegen einen „Akt mit Schirm“, Edith Lange eine „Mohnblüte“ sowie der einzige Mann, Rudolf Damme, eine „Waldlandschaft“.

Gab es eigentlich einen Unterschied zwischen den französischen und den deutschen Malerinnen? „Wir Deutschen benutzen kräftigere Farben“, meinte Fiedler, und Reviere sagte, dass die Deutschen eher abstrakter, die Französinnen dagegen realistischer malten.

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