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Freibad Dransfeld: Erste Saison mit reduzierten Öffnungszeiten „befriedigend“

Bürgermeister sieht Zukunft „vorsichtig optimistisch“ Freibad Dransfeld: Erste Saison mit reduzierten Öffnungszeiten „befriedigend“

Die Badesaison 2014 „ist befriedigend verlaufen“, sagt Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD). Während die Besucherzahl von 2013 auf 2014 um ein Drittel von 55 700 auf 36 700 sank, verringerten sich die Einnahmen lediglich um 20 Prozent – 60 000 gegenüber 75 000 Euro.

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Badesaison 2014 verlief in Dransfeld „zufriedenstellend“.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld. Es laufe ganz gut, so das Fazit von Eilers. Er sei zuversichtlich, „dass wir unser Schwimmbad mittelfristig erhalten können“. Die Badesaison 2014 war die erste nach Abschluss eines Zukunftsvertrags der Samtgemeinde mit dem Land Niedersachsen, um ihre Ausgaben und Schulden zu reduzieren. In diesem Zusammenhang waren auch die Öffnungszeiten für das Freibad gekürzt worden.

Die Mindereinnahmen stellten kein strukturelles Problem dar, so der SPD-Politiker, sondern wären eine Folge des nicht so guten Sommerwetters gewesen. Wochenenden mit gutem Wetter hätten in Juli und August komplett gefehlt. Nur zwei gute Wochenenden mehr, und es hätte kein Minus bei den Einnahmen gegeben. Die Einschränkung der Öffnungszeiten habe vor allem Frühschwimmer getroffen, sagt Eilers, für schätzungsweise 80 Prozent der Gäste spiele das keine Rolle. Da die unterschiedlichen Zeiten jedoch teilweise für Verwirrung gesorgt hätten, werde er dem Samtgemeinderat vorschlagen, sie noch einmal zu überdenken und Anpassungen vorzunehmen.  

Großes Lob spendete der Bürgermeister und Verwaltungschef den Mitgliedern des Fördervereins. Ohne die vielen Arbeitsstunden der Mitglieder sowie Investitionshilfen des Vereins würde es das Bad nicht mehr geben: „Aus eigener Kraft könnte die Gemeinde es nicht aufrechterhalten.“ Insgesamt sehe er die Zukunft des Bades „vorsichtig optimistisch“, so Eilers.

Von Hauke Rudolph

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