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Freibad Weende: Förderverein will verhandeln

Gespräche über das Konzept der Stadt Freibad Weende: Förderverein will verhandeln

Das Freibad Weende soll nun zwar erhalten bleiben, aber nur in stark verkleinerter Form – so sieht es ein von der Stadt vorgelegtes Konzept vor. Wie soll der Freibad-Förderverein nun mit diesem Angebot umgehen? Darüber ist auf einer Mitgliederversammlung des Fördervereins intensiv und emotional diskutiert worden.

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„Wir schwimmen und springen auch 2013 im Weender Freibad“: Zuversicht und Protest beim diesjährigen Saisonabschluss vor zwei Wochen.

Quelle: EF

Weende. Auf der Versammlung wurde von Alexander Frey, Chef der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) noch einmal das Konzept vor rund 200 Zuhörern vorgestellt.

In der Aussprache zeigte sich erneut, wie sehr die Weender an ihrem Bad hängen und wie schwer ihnen einige Bestandteile des Konzepts im Magen liegen, so der Verzicht auf den Zehnmeterturm und auf die 50-Meter-Bahnen. Vorgesehen sind bisher nur einige 25-Meter-Bahnen bei einer Wassertiefe von maximal 1,35 Meter. Die Stadt hatte jedoch Verhandlungsbereitschaft über einzelne Punkte des Konzepts – so etwa die Wassertiefe – signalisiert, sofern dabei ein grundsätzlicher finanzieller Rahmen nicht gesprengt werde.

Grundsätzlich begrüße der Freibadverein, dass nun endlich ein Konzept vorliege, über das diskutiert werden könne, heißt es in einer Pressemitteilung. In diese Diskussion will der Förderverein nun eintreten. Die Mitgliederversammlung beauftragte durch einen einstimmigen Beschluss den Vorstand, mit der Stadt und der GoeSF Verhandlungen über ein zukünftiges Konzept und eine Trägerschaft des Freibades aufzunehmen „mit dem Ziel, den bestmöglichen Kompromiss für Weende zu erzielen“.

Die intensive und emotionale Diskussion auf der Versammlung habe gezeigt, dass in einigen Fragen noch Erörterungsbedarf bestehe, heißt es weiter. Es bleibe abzuwarten, ob die Hoffnungen und Wünsche der Nutzer des Weender Freibades in den vorliegenden Entwurf integriert werden könnten: „Dabei ist es wichtig, dass die Göttinger Politik nun ein klares Zeichen setzt, für die Verhandlungen konkrete finanzielle Eckdaten benennt und sich so zu einer Zukunft des Weender Freibades bekennt.“

Der Förderverein gehe davon aus, dass ein tragfähiges Konzept gefunden werden kann, welches den berechtigten Belangen der Stadt nach Einsparungen, aber auch den Wünschen und Vorstellungen der Nutzer des Weender Freibades Rechnung trägt.

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