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Freibäder in der Region bieten freies WLAN

Surfen im Freibad Freibäder in der Region bieten freies WLAN

Gibt es hier WLAN? - Das ist oft eine der ersten Fragen in Hotels oder Cafés. Aber auch im Freibad wollen immer mehr Menschen online sein. Die Freibäder in Duderstadt und Dransfeld haben deshalb zur Saison 2016 freie WLAN-Netzwerke eingerichtet. Aber nicht alle wollen mitziehen.

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Schwimmmeister Matthias Corde demonstriert das neue WLAN im Freibad Dransfeld.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Es läuft gut“, sagt Detlev Haberlandt, Betriebsleiter im Freibad Rosdorf. Das Bad in Rosdorf nahm in Sachen WLAN so etwas wie eine Vorreiterrolle ein. Schon zu Beginn der Saison 2015 boten die Betreiber ihren Gästen freies WLAN an. Und zwar über den Freifunk.

Mit Beginn der Saison 2016 haben zwei weitere Betreiber aufgerüstet: Im Freibad Duderstadt und dem Erlebnisbad Dransfeld können Gäste nun auch kostenlos surfen. In Duderstadt über den Freifunk, in Dransfeld über einen eigenen Anschluss. „Um das Niveau zu erhöhen“, sagt Norbert Lange, Schwimmmeister in Duderstadt.

Man wolle den Gästen etwas bieten. Ähnlich sieht es Schwimmmeister Matthias Corde in Dransfeld: „Man muss ja mit der Zeit gehen.“ Angaben zu den Nutzerzahlen könne er, wegen der kurzen Zeit seit der Einführung, noch keine machen. In Rosdorf und Duderstadt hingegen werde das Angebot gut angenommen. Es sei aber auch ausgiebig beworben worden, so Haberlandt in Rosdorf. Beschwerden über den Empfang oder Ähnliches habe es nicht gegeben.

Freifunk

Der Freifunk ist eine Initiative, die frei zugängliche WLAN-Netzwerke aufbaut, um jedem einen kostenlosen Internetzugang zu ermöglichen. Die nötigen Router kann jeder zur Verfügung stellen. Über die Zeit soll auf diese Weise eine flächendeckende Infrastruktur entstehen. Anleitungen, Informationen und die nötige Software gibt es im Internet unter www.freifunk-goettingen.de. fil

Anders sieht es in den Göttinger Bädern aus. Hier lässt ein Internetzugang für alle Gäste noch auf sich warten. Und so soll es nach dem Willen der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) auch erst einmal bleiben. „Wir wollen das eher nicht“, sagt Alexander Frey von der GoeSF.

Die Intimsphäre anderer Badegäste solle geschützt werden. Aber noch ein anderer Punkt ist Frey wichtig: „Es muss auch mal Erholungsräume geben“, ergänzt er mit Blick auf die zunehmende Nutzung des Smartphones. Ob in Zukunft einmal WLAN eingeführt werden soll, stehe nicht fest. „Wir beobachten das, aber sehen im Moment keinen Anlass“, so Frey.

Nachfragen von Gästen hätten ihn im Übrigen keine erreicht. Die Erfahrung in Rosdorf, Duderstadt und Dransfeld ist ähnlich: Direkt nach WLAN-Zugängen gefragt hat den dortigen Betreibern zufolge niemand. Genutzt wird es dennoch.

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