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Freies Wlan im Freibad Rosdorf

Erst schwimmen, dann E-Mails checken Freies Wlan im Freibad Rosdorf

Wenn am Montag, 4. Mai, das Freibad Rosdorf als erstes Bad der Region die Sommersaison eröffnet, können die Gäste nicht nur schwimmen, tauchen und vom Dreimeter-Brett springen,  sondern auch ihre E-Mails checken und im Internet surfen.

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Freuen sich über die neue Wlan-Verbindung im Freibad Rosdorf: Schwimmmeister Detlev Haberlandt und Funkamateur Stephan Brietzke.

Quelle: Rudolph

Rosdorf. Der Chaos-Computer-Club (offiziell: Chaostreff Göttingen) und die Funkamateure Göttingen haben das rund 9000 Quadratmeter große Gelände des Freibads an das Göttinger Freifunknetz angeschlossen, so dass allen Badegästen nun kostenloses Wlan zur Verfügung steht. Das dürfte in der Region fast einmalig sein.

Rund 1000 Gäste kamen am Freitag ins Freibad, um die bevorstehende Saisoneröffnung zu feiern. Unter anderem ließen der Modellbauclub Göttingen und andere Vereine der Region ihre Schiffe im Becken fahren. Und parallel konnten die Besucher mit ihren Smartphones gleich ausprobieren, ob die Wlan-Verbindung auch tatsächlich funktioniert.

Und das tut sie. Dafür sorgen vier Router, die drei Profis in insgesamt vierstündiger Arbeit installiert und angeschlossen hatten. „Eine technisch anspruchsvolle Aufgabe“, so Krischan Jodies, Vorsitzender des Chaos-Computer-Clubs.

Daran, dass nur aufgrund des Wlan-Anschlusses die Besucherzahlen steigen, glaubt Schwimmmeister Detlev Haberlandt nicht. Aber es sei eben ein zusätzliches Angebot, das das Bad noch ein Stück attraktiver mache, sagte der 60-Jährige.

Als er 1981, vor 34 Jahren also, in Rosdorf seine Ausbildung zum Schwimmmeister-Gehilfen begann, seien die Gäste schon zufrieden gewesen, wenn das Becken sauber war und die Wassertemperatur stimmte. Heute seien sie anspruchsvoller, verlangten nach zusätzlichen Leistungen: „Da kommt uns das neue Angebot gerade recht.“

Von Hauke Rudolph

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