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Freiwillige pflanzen 350 Bäume im Roringer Wald

„Politiker reden nur, wir tun etwas“ Freiwillige pflanzen 350 Bäume im Roringer Wald

Eine Gruppe von rund 50 Freiwilligen hat im Roringer Wald 320 Tannen und 30 Eiben gepflanzt. Die Aktion war eine Gemeinschaftsaktion der Realgemeinde sowie der Kinder- und Jugend-Initiative „Plant for the Planet“ (Pflanzen für den Planeten).

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Quelle: hr

Roringen. „Die Politiker reden doch nur, wir Jugendlichen tun etwas“, sagt Felix Schäfer (15). Und Nellie (17) berichtet, dass ihr das Pflanzen unglaublich viel Spaß mache: „In der Schule sitze und schreibe ich nur, hier schaffe ich tatsächlich etwas mit meinen Händen.“

Mit Spaten und Spitzhacke huben die Erwachsenen, Kinder und Jugendlichen Löcher aus, in die sie die Jungbäume einpflanzten. Die Eiben wurden jeweils mit einem Draht umgeben, um sie vor Rehwild zu schützen. Die Tannen bekamen eine Art Umrandung aus Pappe, um Brennnesselwuchs zu verhindern. Darüber hinaus wurde um die gesamte Tannenanpflanzung ein Zaun gezogen.

„Die Eiben werden in etwa zehn Jahren mannshoch sein“, erläuterte der städtische Forstamtsleiter Martin Levin, der bei dem Projekt als Berater fungierte. Was die Tannen angeht: Die sollen als sogenannter Vorwald dienen. Vögel sollen sich in ihm niederlassen, durch ihren Kot Samen verteilen und auf diese Weise einen neuen Wald anlegen, so dass die Tannen in zehn bis 15 Jahren wieder entfernt werden können.

Ganz viel Spaß hätten sie gehabt, verkündeten Cem und Börre: „Im Dreck wühlen ist klasse.“ Die Arbeit sei zwar anstrengend gewesen, so die beiden Zehnjährigen, aber das habe ihnen nichts ausgemacht: „Wir sind beide furchtbar stark.“

hr

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