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Freundschaftsstühle und Kinderbücher

Familientag in der Göttinger Stadtbibliothek Freundschaftsstühle und Kinderbücher

Reges Treiben gab es in der Stadtbibliothek am Sonnabend beim Familientag statt. Angelehnt war der Aktionstag an den bundesweiten Vorlesetag. Natürlich drehte sich dabei alles hauptsächlich um Bücher – es wurde aus unterschiedlichen Büchern vorgelesen.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Zum Beispiel hat Birgit Mannigel aus dem Buch „Madita, es schneit“ vorgelesen. Ganz aktuell wurde es bei der Buchvorstellung von „Zuhause kann überall sein“. Es handelt von einem Mädchen, dass wegen eines Krieges aus ihrem Heimatland fliehen und sich in der fremden, neuen Umgebung erst zurechtfinden muss.

 
Aber auch ein Klassiker wie „Pippi Langstrumpf“ wurde in einer Vorführung gezeigt.

 
Eine ganz besondere Aktion hatte die Künstlerin Carola Kühler vorbereitet. Kinder konnten bei ihr normale Klappstühle aus Holz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. „Das sind Freundschaftsstühle“, erklärte Kühler das Projekt, das sie auch schon mit Flüchtlingen umgesetzt hat. „Die werden immer zu zweit bearbeitet und sollen für unsere kulturelle Vielfalt stehen.“

 
Und das funktioniert tatsächlich: Kinder, die sich bisher fremd waren, arbeiten gemeinsam an der Gestaltung ihrer Stühle. Zum Beispiel Milan, der noch damit beschäftigt ist, den Stuhl abzuschmirgeln. Welche Farbe der Stuhl mal haben soll, ist ihm aber schon klar. „Blau! Das ist meine Lieblingsfarbe“, erzählte der Vierjährige.

 
Die Stühle bleiben anschließend in der Stadtbibliothek. Sie sollen dort zum Austausch und zu Kommunikation einladen, wie es Kühler erläuterte. „Unsere Welt ist bunt – und gesund!“

 

 Von Benjamin Köster

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