Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Friedensdekade in Göttingen

Motto „Grenzerfahrung“ Friedensdekade in Göttingen

Die bundesweite ökumenische Friedensdekade steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzerfahrung“. ,Während der zehntägigen Dekade greifen Christen in Deutschland seit 1980 das Thema Frieden in Gottesdiensten und besonderen Veranstaltungen auf – auch in Göttingen.

Voriger Artikel
Seniorentheatergruppe des ASC Göttingen mit neuem Stück
Nächster Artikel
Göttinger Gustavo Moreno Morales hilft an Grenze und schläft im Flüchtlingslager
Quelle: Wolf/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Dort bildet in diesem Jahr die Gedenkstunde am Synagogen-Mahnmal am Montag, 9. November, um 18 Uhr den Auftakt zur Dekade. Das Mahnmal an der Unteren Maschstraße steht am Platz der während der Reichspogromnacht 1938 niedergebrannten jüdischen Synagoge. Während der Gedenkstunde wird an die Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft erinnert.

„Ist das schon rechts?“ lautet die Frage bei der Simulation einer Debatte am Dienstag, 10. November, im Theologischen Stift, Geiststraße 9. Die Veranstaltung mit Carlotta Israel von der Aktion Sühnezeichen beginnt um 19.30 Uhr. Ein Vortrag über das Friedensdorf Neve Shalom / Wahat al Salem in Israel ist am Donnerstag, 12. November, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Michael, Kurze Straße 13, zu hören. Es referiert Karl-Josef Schafmeister (Gütersloh) vom Deutschen Freundeskreis. Ein Gottesdienst zur Dekade wird am Sonntag, 15. November, um 10 Uhr in der Innenstadtkirche St. Johannis gefeiert.

Dabei wirken Amnesty International und der Superintendent des Kirchenkreises Göttingen, Friedrich Selter, mit. Am Nachmittag  geht es im Gemeindesaal von St. Johannis um die Frage, was Menschen bewegt, aus ihrer Heimat zu fliehen und wie es ihnen in Deutschland geht. Die Veranstaltung mit Pastor Gerhard Schridde und Indira Khalikova beginnt um 16 Uhr.

Ein Friedensgebet mit Theologie-Studenten gibt es am Montag, 16. November, um 19 Uhr in St. Johannis. „Grenzerfahrungen – die Geschichte im Sperrgebiet der ehemaligen innerdeutschen Grenze“ lautet der Titel einer Veranstaltung am Dienstag, 17. November, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal von St. Johannis. Es referieren Ben Thustek, pädagogischer Berater am Grenzlandmuseum Teistungen und Museumsführerin Ursula Apel.

Die Dekade schließt am Buß- und Bettag, Mittwoch, 18. November, mit zwei Veranstaltungen. Um 18 Uhr beginnt in St. Johannis ein Bittgottesdienst für den Frieden mit Pastor Gerhard Schridde und Arnd Henze. Der ARD-Fernsehkorrespondent spricht danach um 20 Uhr im Gemeindesaal zum Thema „In dunklen Zeiten – den Frieden neu denken“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis