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Friedhofsgebühren bleiben weitgehend unverändert

Überschüsse und niedrige Zinsen Friedhofsgebühren bleiben weitgehend unverändert

Überschüsse in den Vorjahren, niedrige Zinsen und konstante Fallzahlen führen dazu, dass sich die Göttinger Friedhofs gebühren auch im nächsten Jahr kaum ändern werden. Das ist nach Angaben der Stadtverwaltung ungewöhnlich: In vielen Kommunen steigen die Preise.

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Quelle: Hinzmann (Symbolbild)

Göttingen. „Seit sieben Jahren haben wir konstante Gebühren“, betonte Wolfgang Gieße, Leiter des Fachdienstes Friedhöfe, am Dienstag im Umweltausschuss des Rates. Teilweise seien sie in den jüngsten Jahren sogar gesunken. Das wird nach der aktuellen Kalkulation des Fachdienstes im nächsten Jahr bei zehn Positionen der Fall sein – unter anderem bei der Gebühr für eine Urnenwahlgrab (117 statt 123 Euro jährlich) oder bei einem Erdwahlgrab mit besonderer Ausstattung (223 statt 227 Euro).

Auch Einäscherungen werden günstiger und kosten künftig 286 statt 293 Euro. 13 Gebührensätze werden um wenige Cent teurer – unter anderem ein Erdreihengrab (107 statt 106 Euro jährlich) und ein einfaches Urnengrab (76 statt 75 Euro). 29 Gebührensätze hingegen bleiben laut Gieße unverändert.

Alle Ausgaben müssen gedeckt sein

Das gilt auch für die Nutzung von Kapelle und Andachtsraum. Die Gebühren dafür werden mit Blick auf günstige Konkurrenz zum Beispiel auf kirchlichen Friedhöfen bewusst niedriger gehalten. Denn grundsätzlich gilt im Friedhofswesen die Vorgabe, das alle Ausgaben durch Gebühreneinnahmen gedeckt werden müssen. Das gelinge in Göttingen „immerhin“ zu 97 Prozent, rechnete Gieße vor.

Ein weiterer Grund für die gute Entwicklung: die sogenannten Fallzahlen, die bisher fast immer wie erwartet eintreffen. Bis Ende des Jahres rechnet die Verwaltung zum Beispiel mit 138 Erdbestattungen, 615 Urnenbeisetzungen, 267 Veranstaltungen in den Trauerhallen und 12125 Grabnutzungsjahren. Die Mitglied im Umweltausschuss stimmten der geplanten Gebührensatzung zu. Abschließend entscheidet noch der Rat.

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