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Friedländer CDU-Fraktion kritisiert Bürgermeister Andreas Friedrichs

„Kleinkrieg gegen Bürgermeister“ Friedländer CDU-Fraktion kritisiert Bürgermeister Andreas Friedrichs

Erneut gibt es politische Querelen in der Gemeinde Friedland. Die CDU-Ratsfraktion kritisiert Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) in einer Pressemitteilung für sein Verhalten in der jüngsten Ratssitzung bei der Entscheidung zur Beteiligung am Energieversorger EAM.

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Quelle: Warmuth/dpa

Friedland. „Der Bürgermeister sprach während der Beratung zu diesem Beschluss mit jedem einzelnen Fraktionsmitglied der SPD, wahrscheinlich, um das abzusehende knappe Ergebnis zu sichern. Demokratisches und respektvolles Verhalten gegenüber allen Ratsmitgliedern (...) sieht anders aus“, teilt Hermann Capelle, Sprecher der CDU-Fraktion im Gemeinderat Friedland mit.

Das will Friedrichs so nicht auf sich sitzen lassen. „Allein der Vorwurf, ich hätte jemanden manipuliert, ist schon eine unverfrorene Frechheit“, sagt der Bürgermeister. Zudem sei das Vorgehen der CDU „respektlos gegenüber der Entscheidung eines jeden Ratsmitglieds“.

Er habe sich in besagter Ratssitzung lediglich ein Mineralwasser geholt und auf dem Weg mit dem ein oder anderen SPD-Politiker „ein nettes Wort gewechselt“. Jedenfalls habe er keines der Ratsmitglieder beeinflusst. Die Entscheidung habe jeder Politiker für sich getroffen. Er hätte auch mit einem anderen Ergebnis leben können.

Die CDU solle zur Kenntnis nehmen, dass er für die nächsten sieben Jahre einen großen Zuspruch der Bevölkerung erhalten habe, erklärt Friedrichs. „Ich habe es nicht nötig, zu manipulieren.“ Die CDU-Vertreter seien gewählt worden, um die Bürger zu vertreten, und nicht, „um einen Kleinkrieg gegen den Bürgermeister zu führen. Den haben sie ohnehin verloren.“

Der Rat hatte mit elf zu zehn Stimmen bei zwei Enthaltungen einer Beteiligung der Gemeinde Friedland an der EAM zugestimmt. SPD und Grüne waren dafür, CDU und der Parteilose Wolfgang Meyer-Andres dagegen. Capelle dazu: „Die CDU-Fraktion akzeptiert das Ergebnis, wohlwissend, dass die Ratsmitglieder bei der Abstimmung wohl nicht nach ihrem Bauchgefühl entschieden haben, denn mit dem eigenen Vermögen würde man solch märchenhaften Versprechen nicht folgen.“

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