Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Friedland: Warten auf weiches Wasser

Entscheidung frühestens Ende 2015 Friedland: Warten auf weiches Wasser

Nun wird also doch gebohrt. Der Wasserverband Leine Süd sucht Wasser. Einen neuen Brunnen wollen die kommunalen Versorger bei Groß Schneen niederbringen. Er soll einen der beiden Tiefbrunnen in Friedland ersetzen und auch Niedernjesa und Ballenhausen versorgen. Anfang Februar beginnen die Bohrungen.

Voriger Artikel
Hund in Bovenden durch Frikadellen mit Klingen verletzt
Nächster Artikel
Ministeriumserlass schreibt Untersuchung zur Vogelgrippe vor

Entscheidung über Standort der Enthärtungsanlage für Friedland frühestens Ende 2015.

Quelle: Hinzmann

Friedland. Das bedeutet allerdings auch: Das Warten auf weicheres Wasser in den nördlichen Gemeindeteilen Friedlands dauert an.

Frühestens Ende 2015, so Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD), der zugleich Verbandsvorsitzender ist, könne eine Entscheidung fallen, wo die Enthärtungsanlage gebaut werden kann, zu der sich in einer Bürgerbefragung trotz hoher Mehrkosten für das Trinkwasser eine große Mehrheit der Friedländer entschlossen hat. Danach erst könnte eine Genehmigung beantragt werden. Nur wenn alles glatt läuft, würde frühestens Mitte 2016 die Enthärtungsanlage gebaut.

Die Verzögerung ergibt sich auch deshalb, weil sich die noch vor einem Jahr angenommenen Lösungen als nicht praktikabel erwiesen. Einer der beiden Friedländer Brunnen, der ältere, neigt zum Versanden und ist nicht ergiebig genug, um die hohe Investition einer Enthärtungsanlage zu riskieren.

Geologen, so Friedrichs, hätten den Bereich östlich Groß Schneens für die Suche nach einer neuen Quelle empfohlen. Die Ausschreibung für Bohrarbeiten musste Ende 2014 abgebrochen werden, weil die Preise nicht realistisch waren. Jetzt aber wird gebohrt. Sollte Wasser gefunden werden, muss es chemisch untersucht werden, ob es enthärtet und wie es mit Friedländer Wasser verschnitten werden kann.

Für den 103 Jahre alten Ballenhäuser Brunnen aber bedeuten die Pläne: Er würde nach Bau der Enthärtung ganz aufgegeben. Ein Verschneiden von drei verschiedenen Wässern, so Friedrichs, habe sich in den Berechnungen als gänzlich unwirtschaftlich  erwiesen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis