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Friedland schafft mehr Transparenz

Alle Fraktionen stimmen zu Friedland schafft mehr Transparenz

Mehr Transparenz der Ratsarbeit – das wollen einstimmig alle Ratsparteien in Friedland.

Einem entsprechenden SPD-Antrag stimmten auch CDU und Grüne zu. Künftig sollen im gemeindlichen Mitteilungsblatt „Bürger und Gemeinde“ alle Rats- und Ausschusssitzungen mit Tagesordnung sowie einer journalistisch bearbeiteten Zusammenfassung der Beratungsergebnisse vergangener Sitzungen sowie im Internet alle Ausschussunterlagen veröffentlicht werden.

Der Antrag, so Margot Blotevogel von der SPD-Fraktion in ihrer Begründung, sei eine konsequente Fortführung der bereits beschlossenen vorgezogenen Bürgerbeteiligung bei öffentlich relevanten Projekten. Insgesamt solle mehr Transparenz in die kommunalpolitische Arbeit gebracht werden. Das begrüßte auch Dirk Böning von der CDU-Fraktion: „Das kann man nur unterstützen, nur könnte die Fülle mancher Unterlagen den Umfang sprengen.“ Für Fraktionsvorsitzende Annette Wollenweber (CDU) geht der Vorschlag in die Richtung des von der CDU vorgeschlagenen, jedoch an Kosten gescheiterten Rats-Informationssystems. Und Ute Haferburg (Grüne) findet: „Da hat die SPD was dazu gelernt. Dann müssten aber auch die Termine ins Internet.“
Nur der Rats-Nachrücker (für den ausgeschiedenen CDU-Ratsherrn Jürgen Kuhlmann), der altgediente Kommunalpolitiker Heinrich Harriehausen (CDU), ermahnte den Rat: „Vergesst die Älteren nicht, die nicht ins Internet schauen. Gespräche von Mensch zu Mensch müssen auch weiter gepflegt werden.“

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