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Friedlands Brunnen laufen wieder

Neue Pumpe Friedlands Brunnen laufen wieder

Seit 16 Uhr am Montag ist die Notversorgung mit gechlortem Wasser für die Ortschaften Groß Schneen, Friedland, Reckershausen und Elkershausen aufgehoben. Der ausgefallene Hauptbrunnen für Friedland läuft wieder. Eine neue Pumpe musste in 40 Metern Tiefe in das Brunnenloch eingebaut werden.

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Quelle: EF

Groß Schneen. Zuvor hatten gut eineinhalb Tage lang Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) den Hochbehälter im Wald bei Groß Schneen mit Trinkwasser, das bei Mengershausen aus der Rosdorfer Versorgung abgepumpt worden war, befüllen müssen. Stündlich 24 Kubikmeter waren nötig, um die fehlende Menge Trinkwasser für die Versorgung der vier Orte gewährleisten zu können. Wegen des Transportes in Spezialfahrzeugen des THW hatte das umgepumpte Wasser leicht gechlort werden müssen. Die Chlorung wurde ebenfalls am Montagnachmittag eingestellt.

 

Gegen Mittag hatte der Wasserverband Leine Süd die ausgefallene Förderpumpe aus 40 Metern Tiefe gezogen und festgestellt, dass sie nach elf Jahren Dauerbetrieb festgelaufen war. Eine neue Pumpe war schon beschafft worden, die sofort eingebaut wurde. Insgesamt kostete die Maßnahme rund 15.000 Euro. Besonders dankte der Verbandsvorsitzende, Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs, den 24 freiwilligen Helfern des THW, aber auch den Mitarbeitern, den Laboren, den Firmen und dem Gesundheitsamt, die teils rund um die Uhr übers Wochenende den Pumpenausfall begleitet hatten. Beschwerden aus der Bevölkerung, so Friedrichs, habe es wegen der Chlorung und etwaiger Druckschwankungen in den Leitungen nicht gegeben.

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