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Frisches Trinkwasser für Lichtenborn

Neuer Hochbehälter Frisches Trinkwasser für Lichtenborn

Die Einwohner der Hardegser Ortschaft Lichtenborn können seit Freitag frisches Trinkwasser genießen. Mit Inbetriebnahme des neu gebauten Hochbehälters soll jetzt Schluss sein mit Chlor und Keimen.

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Die Einwohner der Hardegser Ortschaft Lichtenborn können seit Freitag frisches Trinkwasser genießen. Mit Inbetriebnahme des neu gebauten Hochbehälters soll jetzt Schluss sein mit Chlor und Keimen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hardegsen. Zur Fertigstellung des neuen Hochbehälters waren Einwohner und die am Bau Beteiligten zu der Anlage auf dem Heiligenberg eingeladen. Sie hatten die Gelegenheit, sich die Technik anzuschauen und von Fachleuten erklären zu lassen. Vor allem aber gab es an diesem Tag Trinkwasser direkt aus dem neuen Hochbehälter zum probieren.

In Lichtenborn habe es immer wieder Probleme mit Keimen im Trinkwasser gegeben, sagt Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos). In der folge musste das Trinkwasser gechlort werden, doch auch damit waren die Probleme nicht in den Griff zu bekommen. Das Gesundheitsamt forderte zum Jahresbeginn ein klares Konzept.

Daher entschlossen sich die Stadtwerke für die Erneuerung der 42 Jahre alten Anlage. An Stelle des gefliesten Beckens ist in den vergangenen fünf Monaten Bauzeit nun ein Trinkwasserhochbehälter mit Edelstahltank mit einem Fassungsvermögen von rund 50 Kubikmetern und moderner Pumptechnik entstanden. Das gegenüber dem alten Behälter (200 Kubikmeter) deutlich geringere Volumen sichere einen guten Durchlauf.

Für die durchschnittliche tägliche Abnahmemenge reiche das aus. Für eine Sicherheitsreserve sorgen automatisch anspringende Pumpen. Der Kostenrahmen von 240 000 Euro sei eingehalten worden, so Kaiser. Mit Lichtenborn sei nun auch der letzte der drei Trinkwasserreservoirs im Stadtgebiet erneuert. Die Stadtwerke Hardegsen arbeiten im technischen Bereich mit den Stadtwerken Göttingen zusammen, so Kaiser.

„Wir sind froh, einen großen Versorger an der Seite zu haben“, sagte der Bürgermeister, denn gerade dem Trinkwasser gelte es „höchste Aufmerksamkeit“ zu schenken. In den nächsten Jahren sei nun die Erneuerung der Leitungen ein Thema. So gebe es häufig Rohrbrüche.

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