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Fronleichnamsprozession durch das Ostviertel

Fronleichnam Fronleichnamsprozession durch das Ostviertel

Das Fronleichnamsfest ist am Donnerstag von rund 1 200 Gläubigen in Göttingen gefeiert worden. Sie zogen bei einer Prozession durch das Ostviertel. Der Zug wurde von Schulkindern der Bonifatius- und der Godehardtschule und des Max-Planck-Gymnasiums begleitet. Im Mittelpunkt stand die Barmherzigkeit-Botschaft von Papst Franziskus.

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Kinder zur Barmherzigkeit.

Quelle: Heller

Göttingen. Weihrauch und Glockenläuten, Blumen und Kirchenlieder begleiteten die Prozession. In einer Monstranz trug ein Priester den Leib Christi, symbolisch in Gestalt einer Hostie, durch die Straßen. Denn die Katholiken feierten die bleibende Gegenwart Jesu Christi in Gestalt des für das Abendmahl gewandelten Brotes.

Pause am Eichendorffplatz

Der Tag begann mit einen Festgottesdienst in der St.-Paulus-Kirche. Dort startete die Fronleichnamsprozession, die anschließend über die Wilhelm-Weber-Straße und den Düstere-Eichen-Weg führte. Eine Pause mit Gottesdienst gab es am Eichendorffplatz.

Dort sprach Superintendent Friedrich Selter vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis über Barmherzigkeit. Selter rief zur Hilfe auf: „Wer Begegnungen zu Fremden wagt, erlebt am Ende doch persönliche Bereicherung.“ Selter appellierte, die Liebe Gottes anzunehmen und weiterzugeben, sie werde nicht weniger. Auch aus der Barmherzigkeit-Botschaft von Papst Franziskus wurde vorgelesen.    

Was bedeutet Barmherzigkeit?

„Wir möchten uns ökumenisch aufstellen“, erklärte Dekanatsreferent Gisbert Nolte. Deswegen sei auch immer ein evangelischer Pfarrer wie Selter dabei. Die Prozession wurde musikalisch vom Posaunenchor Bläser Göttingen begleitet. Vor dem aufgebauten Altar der der St.-Paulus-Kirche erzählten Kinder von der Godehardtschule und der Gemeinde St. Godehardt, was für sie Barmherzigkeit bedeutet.

„Wer teilt, gewinnt“, lautete ihre Botschaft, und sie teilten nicht nur symbolisch, sondern ganz praktisch Brötchen mit anderen Gläubigen. „Mein Brot steht für die Zeit“, sagte eine Schülerin. Weitere Brote standen auch für Aufmerksamkeit, Gefühle und Hilfe.

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