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Frontal gegen Lastwagen: 49-Jähriger stirbt

Bundesstraße 446 nach Unfall gesperrt Frontal gegen Lastwagen: 49-Jähriger stirbt

Ein tragisches Ende hat am Dienstagmorgen die Heimfahrt von drei Pendlern aus dem Obereichsfeld nach der Nachtschicht in Göttingen genommen. Sie kollidierten bei Westerode mit einem Lastwagen.

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Völlig zerstört, Motorblock durch den Aufprall herausgerissen: Aus dem VW-Touran konnte der 49-jährige Brehmer nur noch tot geborgen werden.

Quelle: Bund/Feuerwehr

Bei dem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 446 kam im VW-Touran der Fahrgemeinschaft ein 49-Jähriger aus Brehme ums Leben, zwei weitere Fahrzeuginsassen im Touran und der Lastwagenfahrer wurden schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 6.45 Uhr ausgangs der langgezogenen Kurve vor Westerode in Höhe der dortigen Verbindungswegbrücke. Dort geriet der aus Richtung Esplingerode kommende Mini-Van aus noch ungeklärter Ursache – die Polizei mutmaßt Sekundenschlaf durch Übermüdung – auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem 40-Tonner. Durch die Wucht des Aufpralls brach die Vorderachse des mit Kühlgut beladenen Lastwagens. Der 29-jährige Lastwagenfahrer aus Dortmund hatte noch vergeblich versucht, auf die freie linke Fahrspur auszuweichen. Der VW-Touran wurde bei der Kollision komplett zertrümmert, die Tacho-Anzeige blieb bei genau 100 Stundenkilometern stehen, der Motorblock wurde herausgerissen und unter die Leitplanke geschleudert.

Für den 49-Jährigen, der auf der Rückbank des Touran saß, kam jede Hilfe zu spät. Der eingeklemmte 46-jährige Beifahrer wurde von Feuerwehr und Rettungsdienst befreit, der 30-jährige Touran-Fahrer ebenfalls aus dem Fahrzeug gerettet. Der 46-Jährige wurde ins Göttinger Klinikum gebracht, der Touran-Fahrer und der Lkw-Fahrer wurden ins Duderstädter Krankenhaus eingeliefert.

Die Bundesstraße glich nach dem Unfall einem Trümmerfeld und blieb wegen Bergungs- und Aufräumarbeiten bis zum späten Nachmittag gesperrt, der Verkehr wurde über Desingerode und Werxhausen umgeleitet. Aus dem aufgerissenen Tank des 40-Tonners liefen rund 400 Liter Diesel aus. Im Einsatz waren neben mehreren Feuerwehren aus umliegenden Orten der Rettungshubschrauber, ein Notarzt- und drei Rettungswagen. Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf rund 115 000 Euro.

Von Kuno Mahnkopf

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