Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Sonnenwetter zieht Kanuten nach Göttingen

Kanutour auf der Leine Sonnenwetter zieht Kanuten nach Göttingen

Zur Gänseliesel-Frühjahrsfahrt kamen 51 Kanuten von Magdeburg bis Bad Hersfeld nach Göttingen. Die Kanuabteilung des Turn- und Wassersportvereins Göttingen TWG 1861 lud bereits zum 14. Mal zur Eröffnung der Kanusaison ein, der Leine für 28 Kilometer bis Hollenstedt zu folgen.

Voriger Artikel
Landkreis will Brutvogelbestand erfassen
Nächster Artikel
Neue Medizin-Zentren in Göttingen und Münden

Der Turn- und Wassersportverein Göttingen rief zur Tour auf der Leine.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Ich habe von der Fahrt im Sportprogramm des deutschen Kanuverbandes gelesen“, erzählt Erhard Brämisch. Eigentlich kommt Brämisch aus Marl in Nordrhein-Westfalen, ist aber regelmäßig in seinem Wohnwagen in Oedelsheim an der Weser. „Wir machen immer wieder Kajak-Tagesfahrten wie jetzt hier zu Leine.

Kajakfahrer seit 52 Jahren

Gestern waren wir auf der Schwülme unterwegs.“ Brämisch ist leidenschaftlicher Kajak-Fahrer – seit inzwischen 52 Jahren. Auf der Leine ist er nicht zum ersten Mal unterwegs, wenn es auch die erste Teilnahme an der Frühlingsfahrt ist. „Die Steinschüttungen, die es ab und an im Lauf gibt, sind nicht ohne. Da muss man zusehen, dass man nicht verkantet“, sagt er. Statt der geplanten 28 Kilometer wollen er und seine Freunde allerdings „nur“ 20 Kilometer mitfahren.

„Die Paddelwelt ist ziemlich klein“, erzählt Gerd Bode vom TWG 1861. Daher kommen die Teilnehmer aus einem weiten Umkreis. Mit 40 hatte Bode gerechnet, wobei die Zahl auch stark vom Wetter abhinge und damit etwas Glückssache sei. „Es kamen auch schon mal nur drei Teilnehmer bei zehn Grad Minus. Um diese Jahreszeit hat man jedes Wetter.“

Saisoneröffnung der TWG 1961 Göttingen: 14. Gänseliesel-Frühlingsfahrt auf der Leine.

Zur Bildergalerie

Gekommen sind dann allerdings 51 Fahrer und die Gruppe ist bunt gemischt – von Kindern im Familien-Kanu bis zur Großelterngeneration im Vollkörperneoprenanzug war alles vertreten. „Von 8 bis 80“, sagt Bode. Bei gutem Wasserstand und Sonnenschein ging’s los und es gab auch nur zwei Kenterungen auf dem Weg.

Große Verbundenheit

„Kajakfahren hat einen großen Reiz: Die Natur und man hält sich den ganzen Tag an der frischen Luft auf. Aber es gibt auch eine große Verbundenheit zwischen den Paddlern“, erzählt Bode. Wer einmal ins Kajakfahren hineinschnuppern will, ist jeden Mittwoch beim Training im TWG-Haus am Kiessee willkommen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Thema des Tages: Steinträume aus der Toskana