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Fünf Bürgermeister in Berlin

Fachwerk-Kommunen erhalten Förder-Urkunden Fünf Bürgermeister in Berlin

Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am Mittwoch die Urkunden der Förderperiode 2014 für das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ an die Vertreter der ausgewählten Projekte übergeben. Mit dabei ist das Fachwerk-Fünfeck, das 800 000 Euro erhält. Duderstadt, Einbeck, Northeim, Hann. Münden und Osterode hatten sich zum Fachwerk-Fünfeck zusammengetan und sich um Aufnahme in das Förderprogramm des Bundes beworben.

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Fachwerkstadt Hann. Münden

Quelle: Hinzmann

Berlin. Langfristiges Ziel der interkommunalen Kooperation ist es, dass die Fachwerklandschaft Südniedersachsen in die Unesco-Weltkulturerbeliste aufgenommen wird. Ein Fachwerkmanager und eine PR-Assistenten, so der Plan, sollen einen Managementplan für die Region in Südniedersachsen erstellen, die zwei Drittel des Denkmalbestands ganz Niedersachsens beheimatet.

 
An dem Termin in Berlin haben die Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser (Northeim), Klaus Becker (Osterode), Sabine Michalek (Einbeck), Harald Wegener (Hann. Münden) und Wolfgang Nolte (Duderstadt) teilgenommen. Tannhäuser: „Wir werden für viel Arbeit und Engagement für unsere Region heute belohnt.“ Er kündigte an, dass man mit dem Projektbüro in Northeim „für eine gute Umsetzung des Vorhabens und der Fördergelder sorgen“ wolle. Die beiden Northeimer Bundestagsabgeordneten Wilhelm Priesmeier (SPD) und Roy Kühne (CDU) bieten ihre Unterstützung an, schreiben sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Das Projekt Fachwerk-Fünfeck verspricht viel und ist eine sehr gute Maßnahme zur Erhaltung der Kultur unserer Region. Durch die gemeinschaftlichen Anstrengungen werden insbesondere der Tourismus und die Wirtschaft gestärkt“, so Priesmeier und Kühne.

 
Am Mittwoch fand in Berlin zugleich der Auftakt für die Förderrunde 2015 des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ statt. Die Bewerbungsfrist für die Förderperiode 2015 ist am selben Tag ausgelaufen, jetzt prüft eine Jury die Anträge. Im Bundeshaushalt 2015 stehen 50 Millionen Euro an Mitteln zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus  bereit. Weitere Mittel sollen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes bereitgestellt werden, heißt es in einer Mitteilung des Bundesbauministeriums. Gefördert werden sollen vor allem große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben. Für die Förderperiode 2014 war auch Göttingen mit der Entwicklung des Kunstquartiers (4,5 Millionen Euro) ausgewählt worden.

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