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Die Partei besetzt Göttingen

Fünf Mahnwachen angemeldet Die Partei besetzt Göttingen

Der Kreisverband der Partei "Die Partei" hat für 2017  mehrere Mahnwachen in Göttingen angemeldet. Unter dem Motto „Positive Besetzung – wenn nicht wir, wer sonst?!?“ hat sie sich das Vorrecht auf den Bahnhofsvorplatz sowie den Albaniplatz zu "besonders beliebten Veranstaltungszeiten" gesichert.

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„Wir sind die Partei der Liebe“: Rieke Wolters und Helena Arndt (v. l.) von der Partei „Die Partei“.

Quelle: CM

Göttingen. Als Veranstaltungstage hat die Partei Tage ausgewählt, die vor allem bei rechtsextremen Gruppierungen für ihre Demonstrationen beliebt sind: 13. Februar (Bombardierung Dresdens durch die Alliierten 1945), 20. April (Geburtstag Adolf Hitlers), 1. Mai (von Nationalsozialisten 1933 eingeführter Feiertag), 17. August (Todestag von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß) und 9. November (Pogromnacht 1938). Verwaltungssprecher Detlef Johannson bestätigte am Freitag die Anmeldungen.

„Das sind vor allem Termine, an denen wir noch nichts Besseres vorhatten“, erklärt Rieke Wolters, Kreistagsabgeordnete für Die Partei. „Abgesehen davon wüssten wir nicht, dass irgendeine andere obskure Gruppierung von nennenswerter Größe diese Plätze sonst haben wollte. Sie etwa?!?“ Für den Bahnhofsvorplatz und Albaniplatz hatte in diesem Jahr der rechtsextreme "Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen" diverse Mahnwachen und Kundgebungen angemeldet und veranstaltet.

„Wir werden sehr gute Laune und noch besseres Agitationsmaterial unter die Menschen bringen", verspricht Christian Prachar, Anmelder einiger Veranstaltungen, und Die-Partei-Direktkandidat zur Bundestagswahl.  Die Partei rechnet bei ihrer Veranstaltungsreihe mit einer Teilnehmerzahl von 18 bis 88 Personen. „Wir haben in der Tat viele Freunde – auch in anderen Bundesländern, wie Thüringen oder so“, erklärt der Kreisverbandsvorsitzende Harald Manninga.

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