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Fünf Millionen Euro für das Forum Wissen in Göttingen

Weitere Förderung beschlossen Fünf Millionen Euro für das Forum Wissen in Göttingen

Das geplante Forum Wissen erhält weitere fünf Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das bestätigte der Göttinger Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann (SPD) am Donnerstag auf Anfrage.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Auf seine Initiative habe der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, das Forum Wissen in den kommenden drei Jahren mit fünf Millionen Euro zu fördern, sagte Oppermann. Schon im Juli hatte das Bundesbauministerium aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ fünf Millionen Euro für das Projekt bewilligt. Dass sich der Bund mit insgesamt zehn Millionen Euro am Forum Wissen beteiligt, sei ungewöhnlich, betonte Oppermann. Damit solle „dieses herausragende Projekt“ abgesichert werden.  Jetzt müsse der Anteil des Landes geklärt werden, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Die Universität, „die den mit fünf Millionen Euro veranschlagten Wert von Grundstück und Gebäude der Zoologie in die Gesamtfinanzierung von 25 Millionen Euro einbringt“, müsse einen zusätzlichen Beitrag erbringen. Oppermann weiter: „Ich erwarte, dass auch Stadt und Landkreis Göttingen einen Zuschuss leisten. Das Forum Wissen schließt eine Lücke im kulturellen Profil von Stadt und Universität und schafft damit einen hochattraktiven Ort in zentraler städtebaulicher Lage. Damit steigert Göttingen seine überregionale Attraktivität als ‚Stadt – die Wissen schafft‘.“

Das Forum Wissen soll im ehemaligen naturkundlichen Museum, der heutigen Zoologie der Universität, am Groner Tor entstehen. Damit werden die Sammlungen der Uni  um einen Standort für die Öffentlichkeit ergänzt. Durch die Präsentation ausgewählter Objekte sollen fachübergreifend Fragen der Wissenschaft beleuchtet werden. Eine Basisausstellung soll laut Oppermann das Kernstück des Hauses bilden. Sie befasst sich demnach mit dem „Wissen-Schaffen“ und nimmt Bezug auf die Entwicklung der Wissenschaft am Beispiel Göttingens. Ergänzt wird sie durch modern inszenierte Sonderausstellungen zu aktuellen Fragestellungen.

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