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Fünfter Abschnitt der Altdorfsanierung in Bovenden angelaufen

Ein Glücksfall für das Altdorf Fünfter Abschnitt der Altdorfsanierung in Bovenden angelaufen

Die Arbeiten für den fünften Bauabschnitt der Sanierung des Bovender Altdorfes sind angelaufen. In diesem Jahr sollen die Bereiche Untere Straße, An der Unteren Mühle und Kirchgasse – Fahrbahnen, Parkflächen, Gehwege und Plätze – „modern umgestaltet“ werden, sagt Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD). Zurzeit werden Versorgungs- und Abwasserleitungen gelegt.

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Fünfter Abschnitt der Altdorfsanierung in Bovenden angelaufen

Quelle: Pförtner

Bovenden. Seit 2010 erhält der Flecken für die Umgestaltung des Bovender Altdorfes Zuschüsse aus dem Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“.

560 000 Euro Fördermittel wurden in diesem Jahr bewilligt. Laut Planung gibt es einen Sanierungsbedarf in Höhe von 8,4 Millionen Euro – auf elf Abschnitte verteilt und finanziert zu je einem Drittel von Bund, Land und Kommune. Die Kosten für die Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen trägt der Flecken Bovenden allein.

Auch Privatleute können eine 30-prozentige Förderung beantragen. „Das haben schon viele in Anspruch genommen“, sagt Klaus Melnikow, Leiter des Bovender Amtes für Bauen und Verkehr. „Zurzeit ziehen viele junge Familien nach Bovenden und sanieren alte Häuser“, freut sich Brandes.

Das Förderprogramm sei ein Glücksfall für das Altdorf. Zudem auch regionale Unternehmen und Handwerker von dem Sanierungsboom profitierten. Start des Stadtumbaus war 2011 in den Straßen Auf dem Thie und Feldtorweg. 2012 bis 2014 folgten die Bereiche vor dem alten Rathaus, die Straßen Auf dem Plan, Burgstraße und Untere Straße. Sanierungsträger ist jeweils die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft.

Die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) betreut die Baumaßnahmen unterstützt durch ein vom Flecken beauftragtes Planungsbüro.

Im kommenden Jahr soll es mit dem sechsten Bauabschnitt weitergehen. Auf dem Programm steht die Zehntenstraße mit dem Lückenschluss zum Thieplatz.

Dort sei die Veränderung des Altdorfes besonders schön zu sehen, sagen Melnikow und Brandes übereinstimmend. Der Platz sollte zum Veranstaltungsort umgestaltet werden. Brandes: „Beim Adventsmarkt hat sich gezeigt, dass das, was wir uns vorgenommen haben, auf dem Platz gelebt wird.“

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