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Für eine starke Familie

Kreisverband Göttingen des Deutschen Kinderschutzbundes Für eine starke Familie

Kinder sollen gewaltfrei aufwachsen und sich frei entfalten können - dafür setzt sich der Kreisverband Göttingen des Deutschen Kinderschutzbundes ein, sagt Vorstandsmitglied Christiane Berger. Um Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, bietet der Verein mehrere Projekte für Familien an.

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Quelle: dpa

Göttingen. Derzeit besteht der Kreisverband aus etwa 80 Mitgliedern. Das sind zu wenige, findet Berger. „Es fehlt uns vor allem an aktiven Mitgliedern. Es wäre ganz toll, wenn wir neue finden würden“, sagt sie.

Der Verein verfolge vorwiegend einen „präventiven Ansatz“, erklärt Berger. Die Angebote des Kreisverbands umfassen Theaterprojekte, die Kinder an das Thema „Kinderrechte“ heranführen sollen, Beratung zu unterschiedlichen Themen und Elternkurse.

„Die Elternkurse ‚Starke Eltern - Starke Kinder‘ ermöglichen Eltern den Austausch mit anderen Eltern und eine Stärkung ihres Selbstvertrauens als Erziehende“, nennt Berger als Beispiel für ein Projekt und führt weiter aus: „Dabei werden ihnen Wege aufgezeigt, wie sie den Balanceakt zwischen liebevoller Erziehung und Konsequenz bewältigen und einen Konflikt zusammen mit den Kindern lösen können.“ Es gebe auch „modifizierte“ Elternkurse für Problemfamilien, für die der Kreisverband mit dem Jugendamt zusammenarbeitet.

Außerdem unterstützt der Verein Kinder, mit einer Trennung der Eltern umgehen zu können. Er bietet Beratung für Eltern, deren Kinder beispielsweise wegen Mobbings nicht zur Schule gehen möchten und Gruppen für die betroffenen Schüler zur Stärkung des Selbstvertrauens. Noch dazu ist er 2014 in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Northeim zum Kinderschutzzentrum geworden.

Der Kreisverband besteht seit 1974 und setzt sich für die Aufnahme der UN-Kinderrechtskonvention ins Grundgesetz ein. Dabei stehen das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und das Recht auf Bildung und Teilhabe im Vordergrund.

Von Alisa Altrock

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