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Fußgänger, Radfahrer, Autos

Verkehr in der City Fußgänger, Radfahrer, Autos

Die Göttinger Innenstadt – verschiedene Interessen zur Nutzung der City und des öffentlichen Raumes prallen hier aufeinander. Besonders deutlich wird dies beim Thema Verkehr.

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Konfliktpotenzial: Fußgänger, Radfahrer und Busse teilen sich den Busring in der Jüdenstraße.

Quelle: Hinzmann

Fußgänger, Radfahrer, Busse, Lieferverkehr und Pkw von Anwohnern und Besuchern quälen sich Tag für Tag durch die Straßen in dem vom Wall begrenzten Innenstadtkern. Dies führt zu Konflikten. Die jetzige Situation ist für alle Gruppen der Verkehrsteilnehmer alles andere als optimal. Es gibt viel Luft nach oben.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben nun zur anstehenden zweiten Innenstadtkonferenz Konzepte zu den drei großen Verkehrskomplexen „Busnetz“, „Radverkehr/Fußgänger“ und „Straßennetz/Parkraum“ erstellt. Sie beinhalten eine Bestandsaufnahme, analysieren die Stärken und Schwächen, formulieren Ziele für die Zukunft, die bei der Konferenz am Sonnabend zur Diskussion stehen.

• Busnetz: Als Ziel soll in diesem Bereich die Erreichbarkeit der Innenstadt durch den öffentlichen Personennahverkehr erhalten bleiben. Beeinträchtigungen durch den Busverkehr sollen so klein wie möglich gehalten werden. Dazu soll das bestehende Busnetz erhalten bleiben, die Fahrbahnen des Busrings sollen so schmal wie möglich gestaltet werden. Sogenannte Pulkfahrten von Bussen sollen ebenso vermieden werden, wie der übermäßige Einsatz von Gelenkbussen. Die derzeitige Gestaltung des Busrings wird als störend empfunden.

• Radverkehr/Fußgänger: Hier sind im Konzept zwei Ziele formuliert. Für den Radverkehr soll das Wegenetz gestärkt werden. Das, so die Hoffnung, reduziere die Konflikte mit Fußgängern. Gleichzeitig soll die Erreichbarkeit der City für Fußgänger verbessert werden. So seien etwa auch wegen des Busrings in Jüden-, Gotmar- und Zindelstraße „Rundläufe im Bereich einer wirklichen Fußgängerzone nicht möglich.“
• Straßennetz/Parkraum: Auch hier gibt es zwei Ziele. Zum einen soll die „Erreichbarkeit der zentralen Parkhäuser und Stellplatzanlagen verbessert und optimiert“ werden. „Bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Stellplatzangebote für Anwohner, Kunden und Besucher werden geschaffen.“ Das Parkleitsystem soll weiterentwickelt werden. Gleichzeitig schlägt das Konzept aber auch den „Rückbau bestehender Parkhäuser“ vor. Tiefgaragen sollen sie ersetzen.

Alle zur Diskussion stehenden Konzepte für die Konferenz gibt es ausführlich auch im Internet: http://tinyurl.com/yl9ukuf

Die zweite Innenstadtkonferenz beginnt am Sonnabend, 23. Januar, um 10 Uhr in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstraße 17. Weitere Informationen unter Telefon 05 51 / 4 00 25 58.

Michael Brakemeier

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